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Theodor Schember
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LEDVANCE
Auf der Light & Building in Frankfurt präsentierte die Lichtbranche ihre Produktneuheiten. (Foto: Messe Frankfurt/Pietro Sutera)
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Flexible Wunderwerkzeuge

Mit über 2.700 Ausstellern aus 55 Ländern und mehr als 220.000 Fachbesuchern insgesamt meldete die Light & Building in diesem Jahr einen erneuten Zuwachs. Stark umlagert waren dabei auch die Messestände der 1.894 Aussteller von Lichttechnik.  

Abseits großer Lichtthemen wie Human Centric Lighting, Connectivity und IoT-Lösungen setzte die Lichtindustrie auch mit zahlreichen LED-Leuchteninnovationen neue Akzente. Diese sollen zeigen: Es geht noch minimalistischer, individueller, flexibler, präziser, brillanter, ästhetischer. Die erweiterte Toolbox macht es den Lichtplanern möglich, Licht für jede Situation, für jede Art von Ware, maßgeschneidert nach den differenzierten Anforderungen jedes Handelspartners – vom Discountbereich bis zum Luxussegment – in optimierter Lichtqualität zur Verfügung zu stellen.

Insgesamt präsentierten die Aussteller im Retailsektor viel Lichtqualität auf kleinstem Volumen; auch die Treiberelektronik ist im Format auf das kompakte Leuchtendesign abgestimmt. Der modulare Aufbau der Leuchten erlaubt mit einfachen Handgriffen beispielsweise den Wechsel zu einer ganz anderen Ausstrahlcharakteristik oder einer anderen Lichtstimmung. Optisch klobige Strahler gehören dabei der Vergangenheit an: Komplexe Technik verbirgt sich heute in sehr reduzierten, zugleich elegant und leicht wirkenden Gehäusen. Leuchtengrößen und Sonderfarben sowie spezielle Designwünsche lassen sich individuell für die Handelspartner konfigurieren. Das Zusammenspiel von Leuchtentechnik und hochwertigen LED-Farbspektren mit ihren anwendungsbezogenen Lichtwirkungen war das große Thema am Bäro-Messestand.

Handel: Wunsch nach Differenzierung

Unverkennbar war der Wunsch des stationären Handels nach Differenzierung und Individualität ein starker Treiber für die zahlreichen Neuprodukte in den Messehallen. Der Dreiklang aus technischer Leistung, maximaler Flexibilität und hochwertigem Design liefert dabei das Fundament für maßgeschneiderte Leuchten wie etwa die neue „Cardan Evolution“ von Zumtobel. Die Innovation beseitigt nun eine Schwachstelle der klassischen Cardanleuchte für die Akzentbeleuchtung: Dank einer speziellen Ausformung am Gehäuse liefert die Leuchte eine punktgenaue Licht-Landung und sorgt für verbesserte Entblendung. Die Leuchte von Zumtobel eignet sich daher besonders für Verkaufsräume mit hohen Decken.  

Der österreichische Premium-Hersteller Prolicht macht bereits einen Großteil seines Umsatzes mit maßgeschneiderten Sonderlösungen. Den geforderten Anspruch an Qualität, Schnelligkeit und individuelle Konfiguration soll beispielsweise die aktuell komplett überarbeitete Produktfamilie „2LOOK4“ liefern. Miniaturisiertes Leuchtendesign in verschiedenen Formaten in Verbindung mit Stromschienen-Profilen in vielen Breiten soll maximale Flexibilität bei hohem ästhetischem Anspruch sichern – werkzeuglose Montage und unkomplizierte Neupositionierung der Strahler inbegriffen. Insgesamt lässt die Leuchtenfamilie Lichtplanern und Anwendern hohe Gestaltungsfreiheit für Architektur-Lichtlösungen.

Ledvance baut nach dem Wechsel zum chinesischen LED-Spezialisten MLS jetzt das Angebot für die Shopbeleuchtung aus. Mit „Tracklight Spot“ bringt das Unternehmen im Sommer eine sehr kompakte und unkomplizierte Strahlerfamilie für die weit verbreiteten dreiphasigen Stromschienen in den Großhandel – alles in der neuen, einheitlichen Designsprache „Scale“. Sie passt sich flexibel an alle Produktkategorien und Anwendungsbereiche an. Dafür stehen drei Gehäusegrößen sowie drei Reflektoren mit unterschiedlichen Ausstrahlwinkeln für die gewünschte Lichtwirkung zur Verfügung.

Fotos (5): Messe Frankfurt/Pietro Sutera, Zumtobel, Bäro, Armin Kuprian, Oktalite

Weitere Informationen: https://light-building.messefrankfurt.com/frankfurt/de.html