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Theodor Schember
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Fokuswände leiten die Kunden im „Frischwerk“ vom Nonfood- in den Foodbereich. (Foto: Crolla Lowis)
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Marketing  |

„Frischwerk“: Mit Digital Signage punkten

An der Tankstelle findet man zu jeder Zeit Convenience-Produkte, die Atmosphäre bleibt jedoch oft auf der Strecke. Um das Erlebnis der Kunden zu steigern, entwickelte die Kommunikationsagentur Crolla Lowis ein Digital Signage Konzept für Lekkerland. Im Frischwerk kommen nun digitale Plakate zum Einsatz. „Digitale Plakate versetzen die Betreiber der Frischwerk-Shops in die Lage, die Tankkunden gezielt auf passende Angebote hinzuweisen“, sagt Frank Fleck, Leiter Strategie und Geschäftsentwicklung bei Lekkerland und für das Shopkonzept verantwortlich. 

Die beworbenen Produkte befinden sich in direkter Nähe. (Foto: Crolla Lowis)
Die beworbenen Produkte befinden sich in direkter Nähe. (Foto: Crolla Lowis)

Die digital geleitete Customer Journey beginnt beim Frischwerk bereits auf dem Vorhof der Tankstelle: Ein großformatiger Bildschirm lenkt die Aufmerksamkeit der Kunden auf das Food-Areal mit Frischesortiment und die Bäckerei „Backschmiede“. Die Screens leiten die Kunden vom Non-Food- in den Food-Bereich. Alle weiteren 80- und 32-Zoll-Bildschirme sind an strategischen Punkten im Shop angebracht, d.h. Konsumenten finden alle gezeigten Produkte in der Nähe des jeweiligen Screens. Ziel ist es, Kunden zum Verweilen anzuregen.

Die gezeigten Spots sollen sich in das Ambiente integrieren, gleichzeitig aber Aufmerksamkeit und Interesse wecken. Alle Spots sind im Corporate Design von Frischwerk gehalten, das auf das Co-Branding mit anderen Marken ausgelegt ist. Das einheitliche Gestaltungskonzept soll Ordnung schaffen und die Steuerung bei hoher Rotation optimieren. So sollen kontinuierlich neue Spots für vier verschiedene Tageszeiten und die Bereiche Food, Frische und Non-Food erschaffen werden.

Flexibles Datenmanagement

Mit der geplanten wachsenden Anzahl an Tankstellen mit integriertem Frischwerk wird die Komplexität der Informationen steigen, die dementsprechend systematisiert werden muss. Neben den Faktoren Standort, Tageszeit und Wochentag – so dass z. B. morgens Brötchen und die passende lokale Frühstücksspezialität beworben werden – gibt es zusätzlich tageszeitabhängige Produkt- und Feiertagsaktionen. Zudem soll das System auf Ereignisse wie den plötzlichen Beginn einer neuen Jahreszeit bzw. Saison zeitnah mit Spots reagieren. Der Anbieter von Digital Signage für den POS „Sales TV“ entwickelte Zeitpläne und Systematiken, mit denen beispielsweise eine shopabhängige Bepreisung innerhalb der Spots vorgenommen werden kann, um den Datentransfer zu strukturieren.

Die am POS präsentierten Spots werden auch auf der Website ausgespielt. Das Shop-Konzept inklusive dem Digital-Signage-Marketing wird derzeit an verschiedenen Standorten bundesweit getestet. Zu seinen Besonderheiten gehören außerdem ein innovatives Design aus Holz und Stahl sowie die Trennung zwischen Foodservice- und klassischem Tabak- und Kraftstoffbereich.

Fotos (2): Crolla Lowis

Weitere Informationen: www.lekkerland.de