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Theodor Schember
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Schräger Blick? Nein, schräges Regal - Dustmann in Dortmund (Foto: Dula)
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Neueröffnung  |

Dustmann: Lifestyle „tief im Westen“

Ein hochwertiges Lifestyle-Haus, das sich auf Augenhöhe mit namhaften Department Stores befindet – und das in Dortmund-Hombruch. Unter diesem Anspruch wollte das Ladenbauunternehmen Dula an seinem Stammsitz eine „begehbare Visitenkarte“ schaffen. 18 Monate blieb der unternehmenseigene Dustmann-Store geschlossen, um ihn komplett umzubauen und deutlich zu erweitern.


Der unternehmenseigene Store direkt neben der Hauptverwaltung soll Ausdruck einer zeitgemäßen ganzheitliche Ladengestaltung sein. Diese beginnt bei der energetischen Sanierung des Gebäudes, das kernsaniert und um drei Etagen erweitert wurde. Das neue zweite Obergeschoss kommt dem Store zugute, der nun über 4.000 qm Verkaufsfläche umfasst. In das dritte Obergeschoss zog eine Privatklinik für plastische Chirurgie ein. Ganz oben befinden sich Dula-Büros in direkter Nachbarschaft zu den beiden bereits bestehenden, in Eigenregie betriebenen Dachrestaurants.

Noch mehr Gastronomie

Neuer Treffpunkt: die Champagner- und Café-Bar „Barmundo“
Neuer Treffpunkt: die Champagner- und Café-Bar „Barmundo“

Gastronomie ist einer der Bereiche, die weiter gestärkt wurden. Im Erdgeschoss hielt ein japanische Restaurant, in der zweiten Etage eine Champagner- und Café-Bar samt Delikatessen-Shop Einzug. Das Sortiment des Kaufhauses trägt dem Concept-Gedanken Rechnung: Über die gesamte Fläche hinweg sind überraschende Zusatzartikel in die aufgelockerte Warenpräsentation eingepflegt, vom „Pottkorn“ (Ruhrgebiets-Popcorn) bis hin zu Bugaboo-Kinderwagen. Parfümerie-Artikel, hochwertige Schreibwaren, Wohnaccessoires von Lambert, Sonnenbrillen u.a. von Gucci und Prada und Schuhe gehören zum Lifestyle-Angebot. Auch das Kernsortiment Mode erfuhr ein deutliches Trading-up bis in die Premium-Liga – so soll das Einzugsgebiet des Stores nochmals vergrößert werden.

Gestalterisch variieren verschiedene Stile und Elemente je nach Abteilung, dennoch erscheint alles wie aus einem Guss. Die Flächen gewähren stets übersichtlichen Durchblick, wozu der Lichthof seinen Beitrag leistet, der in einer elliptisch geformten Decke mündet. Diese ist mit einem speziellen technischen Textil versehen, das eine besondere Lichtwirkung erzeugt. Ohnehin spielt die Beleuchtung eine wichtige Rolle: Farbdynamische Lichtvouten, Lichtgräben oder feine Lichtlinien, alle auf Basis von LED, lassen die Räume immer wieder anders erscheinen.

Keine klassischen Laufwege

Im gesamten Haus sind Steinböden verlegt, klassische Laufwege gibt es nicht. Die Kunden werden subtil, beispielsweise durch die Anordnung der Warenträger gelenkt. Dass der Kunde hier König sein soll, wird an den Türen der Herren-Umkleiden deutlich – auf diesen sind Skatkarten-Könige abgebildet. Den Anprobe-Bereichen wurde generell viel Raum gegeben – sogar eine Partnerkabine gibt es.

Großbildschirme sind oberhalb des Eingangs, im Rolltreppen-Auge und an den zentralen Rückwänden platziert und werden mit Fashion-TV bespielt. Auf zu viele digitale Spielereien aber wurde verzichtet: „Wir möchten ein authentisches Store-Erlebnis bieten und die Kunden nicht in die nächste virtuelle Welt entführen“, so Dula-Geschäftsführer Heinz-Herbert Dustmann, der den Store zusammen mit seinem Sohn Christian Dustmann sowie Savas Ragop führt.

Fotos (8): Dula

Weitere Informationen: Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.dula.de