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Theodor Schember
Im Oktober 2017 eröffnete Görtz seinen neuen Flagshipstore mit loftartigem Charakter. (Foto: Görtz)
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Neueröffnung  |

Gekommen, um zu bleiben

Rund sechs Monate hat der Innenausbau in Anspruch genommen. Inspiriert wurde er vom 50er- und 60er-Jahre Design der Umgebung. Das Bikini Berlin und weitere benachbarte Fassaden mit dem prägnanten Architekturstil, der in die heutige Zeit gerettet wurde, befinden sich in unmittelbarer Nähe. Das Görtz-Architekten-Team um Ulrich Volp entwickelte ein individuelles Store-Konzept mit loftartigem Charakter, das den funktionalen, sachlichen und leichtgewichtig wirkenden Baustil der Nachkriegsmoderne auffängt.

Der Bodenbelag besteht aus neutralen beige-grauen Fliesen, an den Wänden kamen HPL-Laminate und je nach Abteilung hochwertige Fototapeten zum Einsatz. Die Beleuchtung, komplett in LED-Technik, setzt auf Hell-Dunkel-Dramaturgie und rückt mit gezielten Lichtakzenten die Waren in den Fokus. Das Lichtkonzept stammt, wie auch das anderer Görtz-Filialen, von Lichtspiel aus Hamburg. Das Design der Mittelraum- und Einzelmöbel wurde auf die jeweilige Stilsprache und Zielgruppe der unterschiedlichen Abteilungen abgestimmt.  

Das klassisch-moderne Raumkonzept für Wände, Decken und Böden ist auf Langlebigkeit ausgelegt. So genügt es bei Modernisierungsbedarf, Einzelteile der Möblierung auszutauschen. Auf diese Weise lasse sich der Ladenbau nachhaltiger gestalten, argumentiert das Unternehmen, das plant, den Standort „mindestens so lange wie den früheren Standort in der City West“ zu betreiben. Die Görtz-Filiale am Ku’damm musste nach rund 17 Jahren Ende 2016 wegen anstehenden Abrisses des Gebäudes schließen und vorübergehend auf eine Interimsfläche umziehen.  

Auf über 1.000 qm Verkaufsfläche präsentiert der Flagshipstore laut eigener Aussage das lokal größte Sortiment an Schuhen und Accessoires mit umfangreichem Markenspektrum. Insgesamt betreibt die Ludwig Görtz GmbH in Berlin über 14 Filialen.

Fotos (): Görtz

Weitere Informationen: www.goertz.de