
Über die im Eingangsbereich aufgestellte Bestellstele wählen Kund:innen ihre Produkte vorab aus, die anschließend an der Bedientheke vorbereitet werden.
Foto: Kaufland
Mit dem System will Kaufland auf typische Engpässe an Frischetheken reagieren. Bestellungen lassen sich vorziehen und gleichmäßiger über den Tag verteilen. Mitarbeitende erhalten die Aufträge frühzeitig und können diese unabhängig vom aktuellen Kundenandrang bearbeiten. „Mit dem neuen System, das nicht nur bei der Bestellung, sondern auch beim Wiegen unterstützt, nehmen wir für unsere Mitarbeiter zusätzlich den Druck aus den Stoßzeiten“, sagt Jasminka Marinovic, Vertrieb International Kundenkommunikation bei Kaufland. Die persönliche Beratung bleibt dabei erhalten. Die Bestellstele ergänzt das Angebot für Kund:innen, die ihren Einkauf schneller erledigen möchten, ohne auf individuell zusammengestellte Produkte zu verzichten. In der Praxis liegt die Vorbereitungszeit bei etwa zehn Minuten.
Die Bestellstele ist im Eingangsbereich der Filiale in Dresden-Nickern installiert und ermöglicht es, Fleisch-, Wurst-, Käse- und Fischprodukte vorab auszuwählen. Die Bestellung wird direkt an die Theke übermittelt, wo sie von den Mitarbeitenden vorbereitet wird. Kund:innen erhalten einen Bon mit Bestellnummer und können ihren Einkauf fortsetzen. Sobald die Bestellung fertig ist, erfolgt die Abholung an der Bedientheke. Die Zwischenlagerung erfolgt gekühlt, die Bezahlung wie gewohnt an der Kasse.
Weiterer Testlauf
Kaufland hatte die Lösung bereits seit November 2024 in einer Filiale in Rottweil getestet. Die Ausweitung auf Dresden dient dazu, weitere Erfahrungen im laufenden Betrieb zu sammeln und das System unter unterschiedlichen Rahmenbedingungen zu erproben. Entwickelt wurde die Bestellstele gemeinsam mit der Digitalsparte der Schwarz Gruppe sowie dem Waagenhersteller Bizerba.

