Die aktuelle Studie des Markt- und Meinungsforschungsinstitutes Ipsos im Auftrag der Payback GmbH untersucht unter anderem, welche Eigenschaften Konsument:innen von Vorteilsprogrammen erwarten, welche Apps sie kennen und nutzen, und wie häufig sie diese einsetzen.
Einfachheit ist Nummer eins

Einkaufsverhalten von Konsument:innen
Foto: Payback GmbH
Das zentrale Ergebnis der Studie: 88 Prozent der Befragten erwarten, dass Loyalty-Programme einfach zu nutzen sind. Dieser Aspekt rangiert vor allen anderen Anforderungen. Fast ebenso wichtig ist es den Befragten, dass Vorteilsprogramme helfen, Geld zu sparen (86 Prozent) und verschiedene Einlösemöglichkeiten für gesammelte Punkte oder Ersparnisse bieten (86 Prozent). Seriosität nennen 85 Prozent als relevantes Kriterium, einen vertrauensvollen Umgang mit Kundendaten fordern 76 Prozent. Ein großes Partnernetzwerk halten 72 Prozent für wichtig. Preissensibilität spielt bei der Nutzung von Vorteilsprogrammen eine wachsende Rolle: 54 Prozent der Befragten geben an, infolge gestiegener Preise verstärkt auf Preise und Angebote zu achten. 44 Prozent nutzen Vorteilsprogramme, Coupons und Rabatte gezielt zum Sparen, 25 Prozent haben neue Apps installiert, um günstiger einzukaufen.
Marktposition
Bei Bekanntheit und Nutzungsrate liegt Payback unter den abgefragten Vorteilsprogrammen an erster Stelle: 93 Prozent der Befragten kennen das Programm, 75 Prozent nutzen es. Die Deutschland Card erreicht 78 Prozent Bekanntheit und 37 Prozent Nutzung, die Lidl-Plus-App kommt auf 78 Prozent bzw. 50 Prozent. 57 Prozent der Payback-Nutzer:innen verwenden die App mindestens einmal pro Woche. Die meistgenutzten Funktionen sind das Aktivieren von Coupons (75 Prozent), das Ablesen des Punktestands (73 Prozent) sowie das Sammeln von Punkten über die digitale Karte (68 Prozent).
Digital dominiert
Insgesamt haben die Befragten im Schnitt 37 Apps auf ihrem Smartphone, davon etwa 9 Shopping-Apps bzw. Vorteilsprogramm-Apps – je 5 davon stammen von stationären Händlern bzw. von Onlinehändlern. 71 Prozent der Nutzer:innen bevorzugen die digitale Nutzung von Vorteilsprogrammen über eine Smartphone-App; nur 11 Prozent greifen lieber zu Karte oder Stempelheft. 55 Prozent der Shopping-Apps wurden innerhalb der letzten drei Monate mindestens einmal genutzt. Bei Apps stationärer Händler lag dieser Anteil bei 52 Prozent, bei Apps von Online-Händlern bei 49 Prozent. 72 Prozent der Befragten möchten Shopping-Apps und Vorteilsprogramme sowohl online als auch offline einsetzen können, 68 Prozent bevorzugen Apps, die bei mehreren Unternehmen einsetzbar sind.
Studieneckdaten
Methode: Online-Befragung (CAWI) | Stichprobe: n = 1.000 | Zielgruppe: Einkaufsentscheider:innen im Haushalt, Smartphone-Nutzer:innen, 18–70 Jahre | Feldzeit: 22.–30. September 2025 | Stichprobe bevölkerungsrepräsentativ nach Alter, Geschlecht und Bundesland Die Studie finden Sie hier.