Deichmann vernetzt europäische Filialen | stores+shops

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Mit flächendeckendem SD-WAN soll der Datenverkehr bei Deichmann intelligent gesteuert werden
Foto: Deichmann SE_Rüdiger Fessel

Deichmann vernetzt europäische Filialen

Deichmann stattet seine rund 4.700 europäischen Filialen mit einer einheitlichen SD-WAN-Infrastruktur aus und will darüber digitale Anwendungen künftig zentral steuern.

Software-Defined Wide Area Network (SD-WAN) beschreibt eine Netzwerktechnologie, bei der zentrale Software den Datenverkehr intelligent steuert und flexibel auf die jeweils beste Verbindung zurückgreift. Die neue Architektur soll Deichmann ermöglichen, digitale Dienste schneller zu testen und flächendeckend bereitzustellen, standortübergreifend und über Ländergrenzen hinweg skalierbar. Zu den Anwendungen, die davon profitieren sollen, zählen mobiles Bezahlen und datenbasierte Beratung am Point of Sale. Beide erfordern eine stabile und einheitliche Infrastruktur in allen Filialen.

„Kundinnen und Kunden unterscheiden heute nicht mehr zwischen online und offline – sie erwarten überall dasselbe Erlebnis: schnell, verfügbar und nahtlos. Die Grundlage dafür ist eine Infrastruktur, die über alle Standorte hinweg einheitlich funktioniert“, sagt Oliver Hainke, Vice President IT Infrastruktur bei Deichmann.

Die Zusammenarbeit mit Telefónica Deutschland begann 2025 mit der Migration von rund 1.300 deutschen Filialen auf den Telekommunikationsanbieter als Internet-Service-Provider. Das aktuelle Vorhaben baut darauf auf und weitet die einheitliche SD-WAN-Architektur auf das gesamte europäische Filialnetz aus.

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