Bauhaus: Storekonzept mit Zentralgang | stores+shops

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Der Neubau ist fast doppelt so groß wie der vorherige Standort
Foto: Bauhaus Danmark

Bauhaus: Storekonzept mit Zentralgang

Die Baumarktkette hat im dänischen Næstved einen neu gebauten Fachmarkt eröffnet. Im Mittelpunkt des Storekonzepts steht ein durchgängiger Hauptgang, der Orientierung, Kundenservice und internen Warenfluss miteinander verbinden soll.

Bauhaus

Vestergårdsvej 80
Næstved, Dänemark
Dänemark

Neueröffnung: 19.06.2026

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Peek & Cloppenburg GmbH & Co. KG

Barnerstraße 44-46
22765 Hamburg
Deutschland TEST

Neueröffnung: 24.05.2018

„Ein wesentlicher Bestandteil des Kundenerlebnisses ist, dass das Fachcentrum um einen breiten Hauptgang herum aufgebaut ist“, sagt Dennis Wolthers, Filialleiter im Bauhaus Næstved. So treffen die Kund:innen in dem rund 11.300 qm großen neuen Markt unmittelbar nach den Eingangsgates neben der Kassenzone auf einen klar erkennbaren Hauptgang, der durch die gesamte Fläche führt. Diese setzt sich aus 7.400 qm Innenbereich, 3.900 qm Drive-in Arena und 2.000 qm Stadtgarten zusammen.

Ein Weg für alles

Die 3.900 qm große Drive-in-Arena erstreckt sich über Innen- und Außenflächen

Die 3.900 qm große Drive-in-Arena erstreckt sich über Innen- und Außenflächen
Foto: Bauhaus Danmark

Von diesem zentralen Gang aus ist übersichtlich erkennbar, wo die einzelnen Abteilungen beginnen und enden. Bereiche wie Beleuchtung, Farben, Werkzeuge und das Gartencenter liegen direkt am Hauptgang, sodass Kund:innen nicht um Ecken gehen oder nach weiter hinten liegenden Bereichen suchen müssen. Das soll die Orientierung erleichtern und den Weg zur passenden Abteilung verkürzen. Beratungstheken und Mitarbeitendenfunktionen sind ebenfalls entlang des Hauptgangs platziert, sodass Kund:innen leichter erkennen sollen, wo sie Hilfe erhalten, statt in den einzelnen Abteilungen nach einem der insgesamt 85 Mitarbeitenden suchen zu müssen.

Abholung nach Größe

Kassenzone und Information liegen gemeinsam im Ein- und Ausgangsbereich. Click & Collect ist bereits beim Bau mitgedacht und in die Struktur des Marktes integriert, sodass sich die Abholung an Größe und Art der Bestellung anpassen lässt. Um Serviceaufgaben an einem Ort zu bündeln, fungiert die Information als zentraler Punkt für kleinere Online-Bestellungen, Rückgaben, Reklamationen sowie die Abgabe von Reparaturen. Größere Order werden über ein Tor zum Drive-in ausgegeben.

„Der Drive-in ist damit ein wichtiger Bestandteil sowohl des Serviceerlebnisses als auch des Warenflusses“, sagt Wolthers. Schwere Baustoffe lassen sich so in der Nähe des Kundenfahrzeugs übergeben, ohne dass sie durch den Markt transportiert werden müssen.

Warengang verbindet Bereiche

Kund:innen können größere Baustoffe und schwere Waren durch das Drive-in leichter in ihre Fahrzeuge laden

Kund:innen können größere Baustoffe und schwere Waren durch das Drive-in leichter in ihre Fahrzeuge laden
Foto: Bauhaus Danmark

Ein Hauptelement des Konzepts ist ein interner Warengang, der vom Wareneingang auf der Rückseite des Gebäudes bis zur Vorderseite zwischen Drive-in und Verkaufsfläche verläuft. Er soll Anlieferung, interne Lagerung, Drive-in, Kassenzone, Information und Ausgabebereich verbinden. Produkte können darüber direkt von der Anlieferung zur Vorbereitung und weiter zur Ausgabe gelangen, ohne zwangsläufig über die Verkaufsfläche transportiert werden zu müssen.

Der Warengang dient zudem als Lagerort für hochwertige Artikel, kommissionierte Kundenaufträge und bereits ausgabebereite Bestellungen. Das soll die Auftragsbearbeitung strukturieren, da sich Sendungen in der Nähe der jeweiligen Ausgabebereiche platzieren lassen. Gleichzeitig sinkt die Zahl interner Bewegungen, was Mitarbeitenden den Überblick über bereits verkaufte oder reservierte Bestellungen erleichtern soll. „Der Warengang trägt zu einer höheren Sicherheit im Fachcentrum bei“, sagt Wolthers. Da schweres Baumaterial intern über diesen Korridor bewegt werden kann, müssen die Mitarbeitenden in Zeiten mit hohem Kundenaufkommen seltender mit Staplern durch die Verkaufsfläche fahren.

Standort mit Potenzial

Die Abteilung für Gartenmöbel und -zubehör

Die Abteilung für Gartenmöbel und -zubehör
Foto: Bauhaus Danmark

Beim Bau wurden laut dem Unternehmen mehrere Maßnahmen zur Ressourcenschonung umgesetzt. Dazu zählen Solarzellen auf dem Dach, LED-Beleuchtung innen und außen, Ladestationen für Elektrofahrzeuge sowie recycelte Baumaterialien wie Stahl- und Tragwerke. Niedrigere Decken sollen dazu beitragen, die Wärme besser im Gebäude zu halten. Der Neubau in der 85 000-Einwohner-Stadt Næstved im Süden der dänischen Insel Seeland befindet sich in einem wachsenden Gewerbegebiet nahe der geplanten Autobahn zwischen Næstved und Rønnede – rund 2 km vom 1999 eröffneten Vorgängerstandort entfernt.

„Wir sehen in Næstved großes Potenzial, insbesondere im Geschäft mit Gewerbekunden. Schon während der Bauphase haben wir viele positive Rückmeldungen von gewerblichen und privaten Kunden, Partnern, Lieferanten und der Gemeinde Næstved erhalten. Das zeigt, wie groß das Interesse am neuen Standort ist. Gleichzeitig markiert das neue Bauhaus einen weiteren Schritt in der Entwicklung eines dynamischen Unternehmensclusters in der Gemeinde. Uns ist wichtig, vor Ort sichtbar zu sein und uns in der Region einzubringen, etwa durch lokale Mitgliedschaften, Sponsoring-Aktivitäten und weiteres gesellschaftliches Engagement“, sagt Mads Jørgensen, Geschäftsführer von Bauhaus in Dänemark.

Bauhaus mit Hauptsitz im schweizerischen Kanton Bern ist nach eigenen Angaben inzwischen mit mehr als 160 Fachcentren in Deutschland sowie europaweit in 19 Ländern rund 290-mal vertreten. Jedes Fachzentrum ist in 15 Abteilungen gegliedert.

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