
Entwicklung von 2006-2025
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Mehr als 2 Mio. gestohlene Debitkarten wurden seit dem Start von KUNO im Jahr 2004 erfasst, an den Handel übermittelt und dort für Zahlungen mit Elektronischem Lastschriftverfahren (ELV) gesperrt. KUNO schließt damit die Sicherheitslücke, die entstanden ist, seit Banken und Sparkassen dem Handel Informationen zu gesperrten Karten nur noch im Rahmen des Girocard-Verfahrens (Zahlung mit Karte und PIN) zugänglich machen. Im Jahr 2025 wurden mit Hilfe von KUNO insgesamt 150.314 Karten für das Lastschriftverfahren gesperrt – ein Anstieg von 4,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahlen der Vorjahre bestätigen die Entwicklung: 143.967 im Jahr 2024 (+0,8 Prozent), 142.834 im Jahr 2023 (+3,3 Prozent) und 138.312 Sperrmeldungen im Jahr 2022 (+29,0 Prozent).
EHI-Studie
Laut aktueller EHI-Studie entfielen 6,4 Prozent des deutschen Einzelhandelsumsatzes i.e.S. von rund 500 Mrd. Euro im Jahr 2025 auf das Lastschriftverfahren – ein Anstieg um 0,2 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Das Elektronische Lastschriftverfahren behauptet sich damit als relevante und kostengünstige Zahlungsoption für Händler – die Transaktionskosten sind im Vergleich zu PIN-basierten oder internationalen Kartensystemen deutlich geringer.

Zahlungsarten im deutschen Einzelhandel
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ELV unterstreicht seine Bedeutung als wirtschaftliche Alternative zu den bankengetriebenen Debitprodukten. Anteil an dieser Entwicklung hat KUNO, die zentrale Sperrdatei für Debitkarten im ELV-Verfahren, die eine Sicherheitslücke bei Zahlungsausfällen schließt, denn ohne die Sperrdatei könnten gestohlene Debitkarten im ELV für Betrug genutzt werden.
Seit dem Start von KUNO im Jahr 2004 ist der Betrug mit Debitkarten im ELV-Verfahren deutlich zurückgegangen. Die Plattform wird gemeinsam von EHI Retail Institute, dem Handelsverband Deutschland (HDE) und der Polizei betrieben und steht Handelsunternehmen und Zahlungsdienstleistern bundesweit zur Verfügung.

