Die Fläche im dritten Obergeschoss der Dresdner Filiale betreibt der Freiburger Anbieter „JobRad® Loop“, der dort ein Sortiment von rund 300 Rädern aus Leasingrückläufern bereithält. In dem Bereich befand sich vorher ein Shop-in-Shop-Standort des Fahrradhändlers B.O.C., der Ende Juni 2026 in Dresden schloss. Jobrad Loop bringt dort nun sein Angebot erstmals in größerem Umfang in den stationären Handel. Kund:innen können die Räder vor Ort ansehen, vergleichen und Probe fahren.

Die Jobrad-Loop-Fahrräder werden über eigene Onlineshops in Deutschland, Österreich und den Niederlanden sowie über ausgewählte stationäre Partner vertrieben
Foto: JobRad Loop
„Mit JobRad® Loop gewinnen wir einen Partner, der wie wir an die Kraft der Kreislaufwirtschaft glaubt. Die Wiederaufbereitung hochwertiger Fahrräder schont Ressourcen und macht umweltfreundlichere Mobilität für mehr Menschen zugänglich. Gleichzeitig finden unsere Kundinnen und Kunden bei uns alles, was sie für ihre Touren und den Alltag auf zwei Rädern benötigen“, sagt Rainer Jäpel, Filialleiter der Globetrotter-Filiale in Dresden.

Einstiegsmodelle werden ab 800 Euro angeboten
Foto: JobRad Loop
Aufbereitung mit Gewährleistung
Zum Sortiment gehören Gravel- und Rennräder, Mountainbikes, E-Bikes sowie Trekking- und City-Bikes sowie Lastenräder. Die Preise reichen von rund 800 Euro für Einstiegsmodelle bis zu kostenintensiveren Premium-E-Bikes. Passendes Zubehör stammt aus dem bestehenden Globetrotter-Sortiment. Die Fahrräder durchlaufen im Bike-Refurbishment-Zentrum von Jobrad Loop nahe Leipzig einen standardisierten, siebenstufigen Prüf- und Aufbereitungsprozess. Dabei werden sicherheitsrelevante Komponenten kontrolliert und Verschleißteile bei Bedarf ersetzt, bevor die Räder mit Gewährleistung in den Verkauf gelangen. Je nach Modell können Kund:innen nach Angaben des Unternehmens von Preisvorteilen bis zu 65 Prozent gegenüber dem Neupreis profitieren.
Strategische Komponente

Die Filiale liegt im Zentrum von Dresden an einer der größten Einkaufsstraßen
Foto: JobRad Loop
Die Kooperation reiht sich in die Nachhaltigkeitsstrategie von Globetrotter ein. Im Re:Think-Store in Bonn übernahm das Unternehmen die Einrichtung des Vormieters und erzielte damit nach eigenen Angaben eine Wiederverwendungsquote von 94 Prozent bei reduziertem CO2-Ausstoß gegenüber konventionellem Ladenbau. In vielen Filialen sammelt und verkauft Globetrotter gebrauchte Outdoor-Ausrüstung und Bekleidung. Am Standort Dresden selbst betreibt das Unternehmen bereits eine Werkstatt für Reparatur-, Wasch- und Imprägnierservices auf 80 qm.

