Die Verhandlungen sind Teil der im Juni beschlossenen strategischen Neuausrichtung, die auf mehreren Säulen ruht, darunter ein wirtschaftlich tragfähiges Filialnetz, eine höhere Flächenproduktivität durch neue Partnerschafts- und Nutzungskonzepte sowie eine schlankere Kostenstruktur. Die Auswahl der 33 Standorte basiert auf einer zweistufigen Analyse des gesamten Filialnetzes. Die bereits im März angekündigten Gespräche für neun Filialen sind ebenfalls Teil dieser Neuausrichtung.
Voraussetzung für den Erhalt jedes Standorts ist laut Galeria seine wirtschaftliche Tragfähigkeit. „Viele Häuser haben noch nicht ausgeschöpft, was ihrem lokalen Markt möglich ist. Wir werden jeden Standort einzeln und ergebnisoffen betrachten. Die Voraussetzung ist, dass die Rahmenbedingungen vor Ort stimmen: auf Seiten der Vermieter, der Kommunen und unsererseits“, sagt Tilo Hollenbock, COO und Geschäftsführer von Galeria.
Bei ausbleibendem Verhandlungserfolg können konzeptionelle Anpassungen bis hin zu Schließungen die Konsequenz sein. Parallel prüft das Unternehmen selektive Neueröffnungen an strategisch passenden Standorten. Erst vor wenigen Monaten wurde öffentlich bekannt, dass Galeria für mehrere Warenhäuser ausstehende Mietzahlungen nicht geleistet hatte.

