OMS Retail GmbH: Inventur neu denken – Wie Händler Bestandsqualität digital führen und physisch absichern
Bestände sind im Handel schon lange mehr als nur eine Bilanzgröße: Sie beeinflussen die Warenverfügbarkeit, Nachbestellungen, Filialprozesse und das Kundenerlebnis. Laut der EHI-Studie „Inventurdifferenzen 2025” beliefen sich die durchschnittlichen Inventurdifferenzen im deutschen Handel im Jahr 2024 auf 0,64 Prozent des Nettoumsatzes, was Inventurverlusten von 4,95 Milliarden Euro entspricht. Damit wird deutlich: Die Inventur ist kein Randthema, sondern ein zentraler Hebel für die Qualität der Bestände und die Prozesssicherheit.
In diesem Whitepaper werden die zentralen Inventurverfahren mit besonderem Fokus auf Stichtagsinventur und permanente Inventur eingeordnet. Es zeigt die jeweiligen Stärken, Grenzen und Einsatzbereiche auf, beleuchtet den rechtlichen Rahmen nach HGB und liefert mit einer Entscheidungsmatrix sowie einem Inventurstrategie-Check praktische Orientierung. Im Fokus steht dabei die Frage, wie Systemdaten, Prozesse und physische Verifikation zusammenspielen müssen, damit aus Beständen belastbare Steuerungsgrößen werden.