Bauhaus vor Übernahme mehrerer Hellweg- und Baywa-Standorte | stores+shops

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Im deutschen Baumarktsektor verdichten sich die Übernahmeaktivitäten infolge mehrerer Insolvenzverfahren.
Foto: Bauhaus

Bauhaus vor Übernahme mehrerer Hellweg- und Baywa-Standorte

Der Baumarktbetreiber Bauhaus plant die Übernahme von bis zu sieben Standorten der insolventen Unternehmen Hellweg und Baywa Bau & Garten. Mit dem Schritt verdichtet der Händler sein bundesweites Filialnetz und will rund 400 Arbeitsplätze sichern.

Im Rahmen des Bieterverfahrens für die insolventen Baumarktbetreiber hat Bauhaus nach eigenen Angaben für alle angestrebten Standorte den Zuschlag erhalten. Geplant ist die Übernahme von sechs Hellweg-Standorten in Beckum, Dahlwitz-Hoppegarten, Dortmund-Hacheney, Essen-Rellinghausen, Iserlohn und Potsdam sowie des Baywa-Bau-und-Garten-Standorts in Backnang. Die Übernahme steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung und der Annahme des Insolvenzplans. Sie soll zum 1. Dezember 2026 erfolgen. Nach Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen sollen die Standorte im Frühjahr 2027 als Bauhaus-Fachzentren wiedereröffnen.

Allen rd. 400 Mitarbeitenden und Auszubildenden der übernommenen Standorte will Bauhaus eine Weiterbeschäftigung anbieten. Darüber hinaus sollen auch Auszubildende und dual Studierende anderer, endgültig schließender Hellweg-Standorte die Möglichkeit erhalten, ihr Ausbildungsverhältnis an einem Bauhaus-Standort fortzusetzen.

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