Ludwig Beck zelebriert 160-jährige Existenz mit neuer Abteilung | stores+shops

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Die neu gestaltete Damenabteilung bei Ludwig Beck in München
Foto: Ludwig Beck

Ludwig Beck zelebriert 160-jährige Existenz mit neuer Abteilung

Mit einer neu gestalteten Damenabteilung im Obergeschoss feiert der Department Store Ludwig Beck sein 160-jähriges Bestehen. 1861 eröffnete der Knopfmacher und Posamentiermeister Ludwig Beck eine Werkstätte am Münchner Marienplatz. Das Motto der neuen Abteilung, die am 25. März eröffnet wurde: „Outside In“.

Ludwig Beck

Marienplatz 11
80331 München

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Ludwig Beck

Marienplatz 11
80331 München

Von außen nach innen: Für die Hamburger Innenarchitektin Claudia Breil von Breil + Interior Design, verantwortlich für das Storedesign der Damenabteilung, ist die denkmalgeschützte Außenfassade des Stammhauses am Marienplatz das stilprägende Designelement. Modern, weltstädtisch und innovativ soll die neue Fläche sein.

Kosmopolitisch: die Arbeit von Max Lacher aus dem Jahr 1956

Kosmopolitisch: die Arbeit von Max Lacher aus dem Jahr 1956
Foto: Ludwig Beck

Eine feine Dame und ein Kaufmann als Steinintarsien, geometrische Ornamente in Terracotta und Weiß charakterisieren die Fassade von Ludwig Beck. Die neue 1.600 qm große Abteilung greift Mustermix, Farben und Formen der denkmalgeschützten Fassade von 1956 auf und interpretiert sie neu: von eingefrästen Wandmotiven bis hin zu den Bodenfliesen. Das Pattern der Außenfassade ist auch das Leit- und Orientierungssystem für eine subtile Wegeführung durch die verschiedenen Gebäudeabschnitte.

Das übergreifende Material-, Farb- und Formkonzept mit Terracottatönen und frischem Weiß in Kombination mit Caramel und einem matten Grün soll ein Premium-Look & Feel erzeugen, das von der Fassade und von den angesagtesten Hotels internationaler Metropolen inspiriert ist.
Bodentiefe Fenster im ersten Obergeschoss sollen den Eindruck erwecken, über dem Marienplatz zu schweben – auch hier verschmilzt das Außen mit dem Innen. „The Curve“, die Bogenform, ist ein weiteres wiederkehrendes Thema – vom Mobiliar über multifunktionale Warenträger, ein Hanging Rail in Schlangenform bis hin zu verschiedenen Rückwandgestaltungen als Eye Catcher, mal als Mutina-Fliesenwände im Wechsel mit lackierten Flächen und einer amorphen Interpretation als Reliefwand.

Highlights

Mit der Rolltreppe gelangt die Kundschaft direkt in den Bereich „First Impression“. Eine rostbraune Metallkonstruktion trifft auf ein nachhaltig produziertes Rattan-Furnier in mattem Grün. Ein Kontrast dazu: neu interpretierte großflächige Lochblechwände in Caramel-Farbtönen.

Das Herzstück der Damentrendabteilung ist die Ecke – The Corner – ausgerichtet auf den Marienplatz. Kunst- und Tageslicht werden u. a. durch UV- und Wärmeschutzfolien inszeniert. Ein filigranes Wand-Modulsystem mit Rundbögen aus Metall in Weiß erinnert an die Arkaden einer venezianischen Piazza und gibt zugleich den Blick auf den Marienplatz frei.

Im Innenraum befindet sich der „Marketplace“, eine flexible Ebene mit abgehängten Warenträgern. Die von der Decke hängenden Module sind verschiebbar. Ein Blickfang ist der Lounge-Bereich mit Blick auf das Münchener Rathaus.

Rough und authentisch präsentiert sich die Jeansabteilung, die von einer Reliefwand aus Eschenholzfliesen umrahmt wird. Eine raue, offene Struktur soll den Charakter der Abteilung widerspiegeln.

Nachhaltigkeit

Rattan-Rückwand aus Karuun

Rattan-Rückwand aus Karuun
Foto: Ludwig Beck

Zu den umweltschonenden Materialien der Abteilung zählen u. a. eine Rattanrückwand in der Abteilung „First Impression“ als natürliche Plastik-Alternative zu Plastik. Der Einsatz von „Karuun“ soll dazu beitragen, Regenwaldgebiete zu schützen und diese wieder aufzuforsten, da Rattan nicht in Monokulturen, sondern ausschließlich im tropischen Regenwald wächst und dort schonend, eingebunden in Social Farming Projekte, geerntet wird.

In der Jeansabteilung „E“ setzt Ludwig Beck Holzfliesen ein, die sowohl aus Eschefunier bestehen, das in der Donauregion gewonnen wird, als auch aus einem Träger aus nachhaltig produziertem, klimaneutralem Sperrholz.

Kurze Transportwege und regionale Wertschöpfung verbessern die Klimabilanz. Der Bodenbelag besteht zudem zu 85 Prozent aus natürlichen, nicht-seltenen Rohstoffen.

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