Edeka Hauschild: Fisch aus dem "Piratennest" | stores+shops

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Frischer Fisch, Salate und Snacks im Edeka Hauschild.
Foto: Schrutka-Peukert

Edeka Hauschild: Fisch aus dem „Piratennest“

Edeka-Kaufmann Marco Hauschild betreibt in Schleswig-Holstein zwei Supermärkte mit einem bemerkenswerten Gastronomiekonzept: eine Kombination aus Fisch-Bedienungsverkauf und frisch zubereiteten, hochwertigen Speisen aus einer Marktküche. „Die GeschmaXpiraten“ kommen bei den Kunden gut an.

„Den Namen Geschmackspiraten haben meine Frau und ich uns ausgedacht“, erzählt Jan Braker, Gründer und Geschäftsführer des Gastronomieunternehmens mit zwei Betrieben in den Supermärkten des Kaufmanns Marco Hauschildt. Der Umbau des Supermarktes in Rendsburg eröffnete 2011 die Möglichkeit, eine Gastronomiefläche von knapp 1.000 qm Fläche im Eingangsbereich anzubauen.

Jan Braker, ausgebildeter Koch mit Berufserfahrung als Küchenchef in zwei ausländischen Sterne-Restaurants, stand seinem Cousin Marco Hauschildt mit Rat und Tat zur Seite. „Das sollte was werden, was sonst keiner hat“, waren sich beide einig. Als die Konzeptidee reifte, bot Braker an, das Management der Gastronomie in seine Hand zu nehmen. Dem Betrieb ins Rendsburg folgte die Fortsetzung in Flintbek, dem zweiten Hauschildt-Markt, der nach Renovierung und Anbau einer 600 qm großen Gastronomiefläche im August 2018 an den Start ging.

Symbiose aus Frischfisch-Bedienungsverkauf und Bistro

Das Konzept der „GeschmaXpiraten“ lässt sich als Symbiose aus Frischfisch-Bedienungsverkauf und Bistro mit einem qualitativ hochwertigen Speisenangebot beschreiben. Täglich stehen an beiden Standorten 5 verschiedene Gerichte auf der Speisekarte. Beispiele: „Poulardenbrust mit Teriyakisauce, Wokgemüse und Mie-Nudeln“, „Lachsfilet und Rotbarschfilet mit Pasta, Pesto und Parmesan“ oder „Rumpsteak & Joghurtdip, Paprika- und Zucchini-Gemüse und Röstkartoffeln“.

Alle Gerichte zu 10 bzw. 14 Euro, dazu ein täglich wechselndes Mittagsgericht für 7 Euro, eine Portion Garnelen und eine Suppe. „Alles muss ein bisschen anders sein, wie es sonst ein Bistro macht“, sagt Braker. „Pommes, Schnitzel und Currywurst gibt es bei uns nicht. Wir benutzen auch keine Friteuse oder Mikrowelle. Wir schälen das Gemüse selbst und filetieren den Fisch selbst.“

Frische Zutaten

Die Fischtheke präsentiert ein umfangreiches Angebot an Forellen, Kabeljau, Scholle, Thunfisch, Seeteufel bis hin zu exotischen Fischen wie Mai Mai, Segelfisch und Snapper. Austern, Loup de Mer, Dorade und andere Sorten kommen frisch aus Frankreich. Insgesamt 6 Frischfisch-Lieferanten sorgen für steten Nachschub.

Frischfisch aus der Bedienungstheke wird auf Wunsch in der Pfanne zubereitet – vor den Augen des Kunden in der Frontcooking-Station. Wer also Appetit auf eine Dorade hat, kann diese frisch zubereiten lassen, auch wenn sie an dem Tag nicht à la carte angeboten wird. Der Gastraum im Flintbecker Edeka-Markt bietet 70 Personen Platz, bei schönem Wetter kommen 50 Außenplätze hinzu.

Die Thekeneinrichtung sowie Planung und Ausstattung des Restaurants stammen von Schrutka-Peukert aus Kulmbach. Das Konzept aus Fischverkauf und Bistro wird laut Braker gut angenommen. In Rendsburg geben die Geschmackspiraten täglich im Durchschnitt 200 Essen an die Kunden aus. In Flintbek, mit 7.000 Einwohnern deutlich kleiner als Rendsburg mit 30.000 Einwohnern, sind es in der Anlaufphase noch die Hälfte.

Dort ist die Fischtheke der Hauptumsatzträger. „Es gibt hier Tage mit 70, aber auch mit 170 Essen“, sagt Gastronom Jan Braker, der zusätzlich zu den Betrieben in den Edeka-Märkten auch einen Party-Service betreibt. Für 2019 habe man sich vorgenommen zu konsolidieren und die Synergien beider „Piratennester“ stärker zu nutzen.