Mercato Coperto Ravenna: Wo das Herz der Stadt schlägt | stores+shops

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Dinieren mit Live-Musik mitten im Markt zwischen Wein, Marmelade & Wurst
Foto: MCR

Mercato Coperto Ravenna: Wo das Herz der Stadt schlägt

Tagsüber Pilgerstätte für Genießer, abends Eventlocation mit Showacts und DJ-Beats: Die Markthalle Mercato Coperto Ravenna ist Anziehungspunkt für Einheimische und touristisches Reiseziel zugleich. Ursprünglichkeit und Authentizität sind Programm.

Mercato Coperto Ravenna

P.za Andrea Costa
6, 48121 Ravenna RA
Italien

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Mercato Coperto Ravenna

P.za Andrea Costa
6, 48121 Ravenna RA
Italien

Die Fischtheke erinnert an traditionelle Marktstände. Die Ware wird tagesfrisch bei Fischern angekauft oder stammt aus der biologischen Zucht in den Valli-Lagunen.

Die Fischtheke erinnert an traditionelle Marktstände. Die Ware wird tagesfrisch bei Fischern angekauft oder stammt aus der biologischen Zucht in den Valli-Lagunen
Foto: MCR

Mitten in der Altstadt der Adria-Metropole wurde mit dem Mercato Coperto Ravenna nicht nur ein italienisches Markt- und Gastronomie-Konzept, sondern gleichzeitig ein Ort für Tagungen, Events, Messen und Feiern realisiert. Der italienische Lebensmittelhersteller Molino Spadoni hat 2,7 Mio. Euro in die Modernisierung der historischen Markthalle investiert.

Das Gebäude wurde entkernt, ein von der Außenhaut losgelöster Zwischenboden eingezogen und umweltverträgliche Technologien, Energie- und Wassereinsparungsmaßnahmen eingesetzt. Nach fünfjähriger Restaurierungszeit wurde die denkmalgeschützte Halle bereits 2019 wiedereröffnet, konnte jedoch erst nach der Pandemie 2022 richtig durchstarten – pünktlich zu ihrem hundertjährigen Jubiläum.

Daten & Fakten

Adresse: Piazza Andrea Costa, 48121 Ravenna (RA), Italien
Fläche: Erdgeschoss und Zwischengeschoss, insgesamt 2.600 qm
Investition: 2,7 Mio. Euro Investor Molino Spadoni
Pächter: Molino Spadoni, Mercato Coperto Ravenna, Coop Alleanza 3.0
Architekt: Paolo Lucchetta, Costa Group
Design-Konzept: Leonardo Spadoni und Beatrice Bassi, Molino Spadoni
Ladenbau: Costa Group, La Spezia

Wandelbare Bühne

Den 2.600 qm großen Genusstempel teilen sich Molino Spadoni, Mercato Coperto Ravenna und Coop Alleanza 3.0. Geboten wird ein Mix aus Verkaufsflächen für hochwertige Produkte aus der Region, Coop-Store, Gastronomie- und Eventflächen, die harmonisch miteinander verschmelzen. Es geht bewusst traditionell zu: Macelleria, Gastronomia, Salumeria, Piadinaria, Forno, Pasta Fresca und Pescheria sind mit Stationen vertreten. Rund 40 Mitarbeitende von Spadoni sind für den Service zuständig. Die Markthalle bildet ein Highlight neben den berühmten Mosaiken der Weltkulturerbe-Stadt Ravenna. Sie wertet die Altstadt auf und ist auch für umliegende Stores und Restaurants der Fußgängerzone ein wirtschaftlicher Gewinn.

An der Bar „Siamo tutti Leoni“ – „Wir sind alle Löwen“ – im Eingangsbereich nimmt man einen Bio-Caffè oder ein Frühstück mit frischer Brioche aus der hauseigenen Patisserie. Abends gibt es Aperitifs.

An der Bar „Siamo tutti Leoni“ – „Wir sind alle Löwen“ – im Eingangsbereich nimmt man einen Bio-Caffè oder ein Frühstück mit frischer Brioche aus der hauseigenen Patisserie. Abends gibt es Aperitifs.
Foto: Petra Pettmann

Bei Öffnungszeiten von 9 bis 22 Uhr an sieben Tagen in der Woche herrscht im Mercato immer Trubel. Der Food-Tempel zieht Touristen an, aber auch Schulklassen, Einheimische und Geschäftsleute nutzen das Konzept, das nicht statisch sein will, sondern sich flexibel den jeweiligen Änderungen und Bedürfnissen der Betreiber anpasst. Dies gilt auch für die Einrichtung, die je nach Event und Thema wie Requisiten einer Theaterbühne inszeniert werden kann. Die Costa Group aus La Spezia, die für das Gesamtkonzept verantwortlich zeichnet, hat mit lokalen Gewerken zusammengearbeitet und wollte eine Kohärenz mit dem Ort schaffen.

Umbau mit Gespür

Bei der Innenausstattung wurde daher Wert auf Handwerk aus der Emilia Romagna gelegt. Die Raumgestaltung macht die sorgfältige Herstellung lokaler und regionaler Produkte bis hin zu ihrer Präsentation erlebbar. Die fließende Aufteilung der Flächen folgt passenden Produkt gruppen, Gastronomie und Marktflächen sind eins. Auch abends, wenn Beats durch die Halle dröhnen und Partylaune herrscht, stehen Weinflaschen und italienische Feinkostprodukte offen im Regal. Man vertraut den Gästen, die sich frei im Raum bewegen können. Nur Frischetheken sind leer geräumt und Coop kann durch gläserne Trennwände abgesperrt werden.

Den Umbau haben Architekt Paolo Lucchetta, die Costa Group sowie die Interior-Designer Beatrice Bassi und Leonardo Spadoni aus dem Hause Molino Spadoni betreut und Theken-, Licht- und Gastronomie authentisch ausgestattet. Die Stahlkonstruktion der Halle wirkt leicht und filigran. Mattes Glas im Dachaufbau lässt sanftes Licht in die Halle und kann bei Bedarf abgedunkelt werden. Wände und Böden sind hell, modernes Raum-Design trifft auf verspielte Nostalgie.

Überall stehen Tischgruppen, lange Tafeln und solitäre Sitzmöglichkeiten, sodass Besucher sich ihren Lieblingsplatz selbst wählen und die gekauften Leckereien vor Ort genießen können. Glänzendes Messing, Samt und edle Materialien verströmen Behaglichkeit und bilden einen Kontrast zur schlichten Raumstruktur. Im Zentrum der Halle befinden sich Küche und gläserne Grillstation des Teams um Sternekoch Marco Cavallucci, der seit 26 Jahren zwei Michelin-Sterne hält.

Ein Ort für alle

Beatrice Bassi, Interieur-Designerin aus dem Unternehmen Molino Spadoni, zeichnet für die Ausstattung der Markthalle verantwortlich, die vor allem Authentizität ausstrahlen soll.

Frau Bassi, wofür steht das Interieur-Design der Markthalle?
Die Ausstattung des Marktes soll echt und geschmackvoll wirken und durch einzigartige Stücke die Geschichte unseres Landes repräsentieren. So können die Besucher:innen in den Charme verschiedener Epochen eintauchen.
Wovon haben Sie sich inspirieren lassen?
Wir haben uns Anregung bei Jahrmärkten, Antiquitätenhändlern, Schrottplätzen, Kellern und Stores in ganz Italien geholt. So ist das Interieur einzigartig geworden.
Was sind die Highlights des MCR?
In jeder Ecke der Markthalle wurde ein Eyecatcher eingeplant. Etwa ein original „Barca“-Tisch aus einem alten Lagunenboot der Fischer aus Comacchio, die solche Boote zum traditionellen Aalfang genutzt haben. Die Lampen im Restaurant bestehen aus Vogelkäfigen, die zu Lampen umgestaltet wurden. Ein von einem Schmied nach traditioneller Art gebauter romagnolischer Grill steht frei im Raum. Die Brottheke besitzt von Hand emaillierte Majoliken. Die Arbeitsfläche ist aus weißem Carrara-Marmor und gibt den Blick frei auf Backöfen und die Verarbeitungsschritte.

Von Dante bis Beatles

Von der Rolltreppe blickt man auf den offenen Raum.

Von der Rolltreppe blickt man auf den offenen Raum.
Foto: MCR

Vom Eingang kommend führt eine futuristisch aussehende Rolltreppe in den 1. Stock zum Open-Space-Bereich. Dort werden die Gäste von einer Skulptur begrüßt, die Dante Alighieri darstellt. Die Möblierung ist variabel. Reihen hölzerner Klappstühle mischen sich mit prunkvollen Sesseln und Sofas aus Damast, Samt und Leder. Ein Cocktailbarschrank aus den 20er-Jahren mit mosaikgeschnittenen Spiegeln, Zeichnungen des italienischen Cartoonisten Benito Jacovitti und Originalplakate der Beatles schaffen Ambiente. Farbige LEDs setzen Akzente.

Die Stärke der Location liegt im abwechslungsreichen Event-Angebot. Nicht nur beim Essen, sondern auch im Bereich Unterhaltung und Kultur. Hier trifft man sich, kauft ein, genießt einen Aperitif, plaudert mit Freunden, auch Geschäftstermine und Meetings sind möglich. Freitags finden Dinnershows mit Abendessen und Acts, mit DJ-Sets und Musikern statt. Im Sommer ist auch die Außenfläche vor dem Eingangsportal gastronomisch und musikalisch bespielt: ein Ort, um zu sehen und gesehen zu werden.

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