Thalia: E-Commerce-Umsatzanteil wächst auf 40 Prozent | stores+shops

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Thalia verzeichnete im vergangenen Geschäftsjahr ein Umsatzplus von 7 Prozent.
Foto: Thalia

Thalia: E-Commerce-Umsatzanteil wächst auf 40 Prozent

Thalia konnte das Geschäftsjahr 2020/2021 mit einem Umsatzplus von 7 Prozent zum Vorjahr abschließen. Besonders das Online-Geschäft des Buchhändlers konnte kräftig zulegen. Insgesamt hält der E-Commerce inzwischen einen Anteil von rund 40 Prozent am Gesamtumsatz und damit 12 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr.

Thalia beendet das Geschäftsjahr 2020/2021 in Deutschland und Österreich mit einem Umsatz von rund 1,1 Mrd. Euro. Dies entspricht einem Plus gegenüber dem Vorjahr von rund 7 Prozent. Inklusive des Umsatzes in der Schweiz, wo Thalia 50 Prozent der Anteile an den rund 40 Buchhandlungen der Orell Füssli Thalia AG hält, liegen die Erlöse bei etwa 1,3 Mrd. Euro. Thalia berichtet von einem kräftig gestiegenen E-Commerce-Umsatz, Zugewinnen beim digitalen Lesen und einem stabilen Buchnebenmarkt-Geschäft. 

Stationäre Umsätze rückläufig

In Deutschland zählt Thalia über 320 Buchhandlungen, dazu kommen etwa 40 Filialen jeweils in Österreich und der Schweiz. Durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie sank der Umsatz im stationären Buchhandel in Deutschland und Österreich auf vergleichbarer Fläche um rund 16 Prozent. Ursächlich dafür sieht das Unternehmen die staatlich angeordneten Schließungen der meisten stationären Geschäfte. Insbesondere die Schließungen im Dezember hatten spürbare Auswirkungen, das im Buchhandel wichtige stationäre Weihnachtsgeschäft fiel großenteils weg.

Dahingegen legte der E-Commerce kräftig zu. So stieg der Umsatzanteil in diesem Bereich binnen Jahresfrist um 65 Prozent von rund 28 auf nunmehr 40 Prozent. Laut der aktuellen EHI-/Statista-Studie „E-Commerce-Markt Deutschland 2021“ überspringt Thalia bei den 1.000 umsatzstärksten Onlineshops Deutschlands in einem Jahr 22 Plätze und belegt Platz 40.

Thalia plant, im kommenden Jahr das Multichannel- und Online-Geschäft weiter auszubauen. Das Unternehmen geht weiterhin von einem starken Wachstum im E-Commerce aus, auch wenn sich die stationären Umsätze nach der Corona-Krise wieder stabilisieren werden.

Ausbau buchnaher Geschäftsfelder

„Die Corona-Krise war eine harte Prüfung für Thalia“, sagt Michael Busch auf der Jahrespressekonferenz. „Der Schaden durch die Zwangsschließungen unserer Buchhandlungen beträgt, über beide Corona-Jahre hinweg, rund 65 Millionen Euro.“

Insgesamt sieht sich das Unternehmen aber gestärkt nach der Krise gestärkt und stellt sich neben dem Ausbau des Buchhandlungsnetzwerkes mit buchhandelsnahen Themen zunehmend breiter auf. Mit „Thalia Retail Concepts“ will der Buchhändler seine Präsenz u. a. im Lebensmittelhandel ausbauen. Den ersten Shop mit vollständigem Thalia-Branding eröffnete der Buchhändler im Juni in Kaiserslautern, weitere Standorte sollen in den nächsten Monaten folgen.

Thalia: Kennzahlen

Statistiken zur Umsatzentwicklung von Thalia sowie weitere Informationen und Fakten finden Sie im EHI-Statistik-Portal Handelsdaten.

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