Viele Innenstädte beginnen erst jetzt, sich für die Zukunft zu rüsten. Damit der Erlebnischarakter der Shopping-Destinationen funktioniert, müssen auch die Innenstädte vital und attraktiv gestaltet werden. Der Quartiersentwicklung kommt eine tragende Rolle zu. Entscheidend für eine lebenswerte Stadt ist, dass sich Menschen darin wohlfühlen und dass sich Arbeiten, Wohnen und Versorgung mit möglichst kurzen Wegen vereinbaren lassen. So gehen die Quartiersentwicklung und die Entwicklung des Einzelhandels Hand in Hand.

Quartier Heidestraße, Berlin

Quartier Heidestraße aus der Vogelperspektive

Quartier Heidestraße aus der Vogelperspektive
Foto: Drees & Sommer

Wie solche vernetzten Lebenswelten in der Praxis aussehen können, zeigt das Quartier Heidestraße als Teil des Stadtentwicklungsprojekts „Berliner Europacity“. Auf einer Grundstücksfläche von 84.000 qm werden insgesamt sieben Gebäude errichtet, die durch ihr Nutzungsspektrum den Wünschen der Bevölkerung nachkommen will: Wohn- und Bürogebäude, Gewerbeflächen, eine Kita, öffentliche Straßen und Plätze, Grünflächen, Cafés, Restaurants und Retail in der Quartiersmitte.

Entstehen soll eine Stadt der kurzen Wege. Durch seine zentrale Lage unweit des Berliner Hauptbahnhofs bietet das Quartier Heidestraße eine direkte Anbindung an den Nah- und Fernverkehr.

Neben der Nutzungsmischung setzt der neue Stadtteil auf eine ansprechende Architektur, damit sich die Menschen dort wohlfühlen. Gemeinschaftlich und grün, flexibel und smart vernetzt soll das Quartier sein, das 2023 eröffnen wird.

Der Autor York-Friedrich Stahlknecht ist Head of Retail bei Drees & Sommer SE.