Lindt: Eine Reise ins Schokoladen-Universum | stores+shops

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Das geschwungene moderne Backsteingebäude.
Foto: Lindt Home of Chocolate

Lindt: Eine Reise ins Schokoladen-Universum

In Kilchberg in der Schweiz wurde das Lindt Home of Chocolate eröffnet. Am historischen Hauptsitz von Lindt & Sprüngli aus dem Jahr 1899 strahlt der Neubau aus weißen und roten Backsteinen optisch hervor. Besuchern bietet sich dort eine Entdeckungsreise in den Schweizer Schokoladen-Kosmos.

Die Architekten Christ & Gantenbein haben einen multifunktionalen Gebäudekomplex mit 20.000 qm Gesmtfläche geschaffen. Er dient einerseits als Aus- und Weiterbildungszentrum für Fachkräfte, andererseits als Showroom, Erlebnis-Destination und interaktive Informationsplattform für die Öffentlichkeit.

Der Schokoladenbrunnen im Foyer.

Der Schokoladenbrunnen im Foyer.
Foto: Lindt Home of Chocolate

Im Innern weist das dreistöckige Gebäude eine lichtdurchflutete, moderne Gestaltung auf: Runde Treppenaufgänge, Brückenpassagen und große Oberlichter verleihen dem Bauwerk Leichtigkeit und Eleganz. Herzstück des 64 m langen Atriums und Foyers ist ein 9 m hoher, frei stehender Schokoladenbrunnen, der 1.000 Liter flüssige Schokolade im Umlauf hat, die von einem überdimensionalen, schwebendem Schwingbesen in eine riesige „Lindor“-Kugel fließt.

Im ersten Stock können sich die Besucher auf Entdeckungstour in Schokoladen-Erlebniswelten begeben. Auf einer Ausstellungsfläche von 1.500 qm erfährt man alles rund um die Kakaobohne. Jeder Raum ist individuell gestaltet. Der erste Raum visualisiert einen Besuch einer Kakaoplantage in Ghana. Video-Stelen zeigen Bauern bei der Arbeit und bringen die einzelnen Schritte vom Anbau über die Ernte in lebendige Bilder. Auf den Rückseiten der Stelen sind Werkzeuge ausgestellt.

Interaktiv

Im Raum „Chocolate History“ dreht sich alles um die 5.000-jährige Geschichte der Schokolade. Ein gezeichnetes und digital animiertes 360-Grad-Panorama erzählt vom Ursprung der Schokolade bei den Mayas und wie sie nach Europa gelangte. Ein runder Medientisch in der Raummitte informiert über die Zubereitung und den Konsum der süßen Köstlichkeit im Laufe der Geschichte. An integrierten Medientischen können die Besucher virtuell Kakaobohnen mahlen und das Getränk schaumig rühren.

Wie sich die Schweiz zur „Heimat der Schokolade“ entwickelte, zeigt der Raum „Swiss Pioneers“. Im Mittelpunkt steht ein Medientisch als weißes, glänzendes Kreuz auf rotem Boden, der Schweizer Nationalflagge nachempfunden. Rudolf Sprüngli, Rodolphe Lindt und Henri Nestlé werden als Schokoladen-Pioniere porträtiert. Die Wände sind mit einem handgemalten Landschaftspanorama der Alpenrepublik gestaltet, das mit mechanischen Details, Projektionen und Holografien zu einer Entdeckungsreise einlädt. Eine nachgebaute historische Conchier-Maschine rührt unermüdlich Schokoladenmasse. Der anschließende „Zeit-Tunnel“ zeigt die Veränderungen bei der Herstellung und Vermarktung der Schweizer Schokolade von 1900 bis heute. Historische Gussformen und Verpackungen aus den Archiven demonstrieren die Entwicklung. Großformatige hinterleuchtete Drucke bieten Einblicke in die Fabrikräume von einst.

Aroma-Stationen

Danach gelangt der Besucher in den Raum „Production“, der mit seinen glänzend weißen Oberflächen einer modernen Fabrik nachempfunden ist. Die Präsentationstische erinnern an stilisierte Schokoladentanks, zwei Miniatur-Produktionsstraßen demonstrieren, wie aus der flüssigen Masse Tafeln oder Pralinen entstehen. Eingebundene Filme und spielerische Mitmach-Stationen verdeutlichen den Prozess. Drei Schokoladenbrunnen mit weißer, dunkler und Milchschokolade laden zum Probieren ein. Aroma-Stationen zum Dran-Riechen bilden den Abschluss des Raumes.

Dann geht es in den dunklen „Chocolate Cosmos“ mit einer atmosphärischen Sternen-Projektion. Die Schweiz als erster „Planet“ kann auf einer virtuellen 3D-Landkarte bereist werden. Die Herkunftsregionen der Kakaobohnen können auf einem drehbaren Globus entdeckt werden.

Ein weiterer „Planet“ widmet sich dem Thema der nachhaltigen Produktion, die auf Videos vorgestellt wird. Im „Chocolate Heaven“ endlich mit seinen großformatigen „Lindor“-Kugeln bietet ein Maître Chocolatier Pralinen zur Verkostung an. Über eine Brücke queren die Schokoladen-Interessierten das Foyer und erreichen das „Innovation Lab“, das sich zum lichtdurchfluteten Innenraum hin öffnet. Bei Annäherung schalten die matten Glasvitrinen auf durchsichtig und gewähren Einblick in eine reale Versuchsanlage. Augmented Reality ermöglicht einen Blick in das Innere der Maschinen. Der weltweit größte Lindt-Schokoladenshop und ein Café im Erdgeschoss komplettieren die Entdeckungsreise rund um das Thema Schokolade.

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