Einen Monat lang präsentiert das Familienunternehmen seit 15. Februar auf 12 qm erstmals seine aktuelle Taschenkollektion samt weiterer Saisonartikel wie Foulards und Haarschmuck unmittelbar im Eingangsbereich des Ludwig-Beck-Stammhauses am Marienplatz in der Innenstadt. Die temporäre Fläche ergänzt die ganzjährige Präsentation anderer Roeckl-Produkte, darunter Lederhandschuhe und Tücher, auf der Accessoires-Fläche im Erdgeschoss des siebenstöckigen Warenhauses.

Neuer Fokus

Auf der Pop-up-Fläche soll der Fokus auf andere Warengruppen gelegt werden.

Auf der Pop-up-Fläche soll der Fokus auf andere Warengruppen gelegt werden.
Foto: Roeckl

Der Shop-in-Shop auf Zeit ist ganz in den kräftigen Farben der diesjährigen Frühjahr-/Sommerkollektion gestaltet, vor allem die Saisonfarbe „Hot Pink“ soll sowohl im Bodenbereich als auch in den Präsentationselementen als Eyecatcher dienen. Roeckl will mit dem Pop-up-Konzept und dessen farblicher Aufmachung nach eigenen Angaben zum einen ein verjüngtes Image – weg vom Klassischen – prägen als auch den Fokus von den Handschuh- und Accessoirekollektionen auf die Produktgruppe Damentaschen verschieben.

Wenn der Erfolg der temporären Verkaufsfläche firmenintern positiv bewertet wird, will Roeckl das Konzept nach eigener Aussage wiederholen.

Das Unternehmen mit Sitz in München betreibt derzeit ein Filialnetz in der DACH-Region mit 14 Boutique-Geschäften sowie 20 dauerhaft installierte Markeninseln in Warenhäusern wie der KaDeWe Group und Galeria Karstadt Kaufhof GmbH. Zudem beliefert Roeckl rund 400 Wholesale-Kunden mit ausgewählten Accessoires, darunter Ludwig Beck, Breuninger und Galeries Lafayette Berlin. Die Firma beschäftigt rund 230 Mitarbeiter.