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Theodor Schember
Zum Bällebad ins Småland
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Zum Bällebad ins Småland

Schon im ersten Ikea-Einrichtungshaus in Deutschland, das 1974 in Eching bei München eröffnete, gab es ein sogenanntes Kinderparadies, in dem Kinder beaufsichtigt spielen konnten. Nach dem „Kinderparadies“ wurde das heutige „Småland“-Konzept „Märchenwald“ eingeführt. Der Name Småland nimmt Bezug auf die schwedische Herkunft des Unternehmens und bezieht sich auf die Geburtsstätte des Einrichtungshauses in Småland, einem dicht bewaldeten Landstrich in Südschweden. Dort wurde auch der Ikea-Gründer Ingvar Kamprad geboren.

In der heutigen Kinderspielwelt können Kinder von 3 bis 10 Jahren unter Aufsicht von Personal spielen, während die Eltern im Einrichtungshaus auf Shoppingtour gehen. Der Aufenthalt ist kostenlos, spätestens nach anderthalb Stunden müssen die Kinder wieder abgeholt werden. Die Anzahl der Kinder, die im Småland spielen können, richtet sich nach der jeweiligen Grundfläche des Kinderspielbereichs und nach der Anzahl der Betreuerinnen.

Durchschnittlich hat ein Småland in einem deutschen Einrichtungshaus 150 qm Fläche. Je nach Größe des Einrichtungshauses unterscheidet sich auch die Fläche der Kinderspielwelt. Das kleinste Småland hat eine Größe von 90 qm, das größte liegt bei rund 220 qm. Bei den kleinen Spielflächen gibt es in der Regel zwischen 3 und 4 Mitarbeiter, die auf maximal 50 Kinder aufpassen, bei den großen Flächen achten 5 bis 6 Betreuer auf bis zu 100 Kinder. Pro Betreuerin dürfen maximal 14 Kinder im Småland aufgenommen werden.

Liebevolle Details

Das Design der Småland-Kinderspielbereiche folgt einem einheitlichen Konzept. Thema ist der „Småland-Wald“, ein Märchenwald. Dies spiegelt sich im gesamten Design und in einzelnen Komponenten des Spielelandes wider. So gibt es ein Bällebad mit dunkelroten und dunkelblauen Bällen, die an Preiselbeeren und Heidelbeeren erinnern sollen. Grüner Boden soll an Moos erinnern. Es gibt einen Kletterbaum, ein kleines Häuschen in Form eines Fliegenpilzes, grüne Stofftannen und ein Kasperletheater in einem stilisierten Birkenbaum. Der Erste-Hilfe-Kasten ist in einem Vogelhäuschen untergebracht. Das Konzept wird stetig weiterentwickelt, es ändern sich so immer wieder einzelne Komponenten. Neu ist beispielsweise der Eingangsbereich, der in Form eines Vogelhauses gestaltet wurde.

Neben rezeptiven, unterhaltsamen Angeboten wie einer Filmvorführung sollen den Kindern auch aktive Betätigungsmöglichkeiten geboten werden. Die Kinder können an Werkbänken oder beim Zeichnen kreativ werden oder sich beim Laufen und Klettern unter Aufsicht austoben.

Auch auf der Verkaufsfläche des Einrichtungshauses gibt es weitere Spielmöglichkeiten für Kinder, die das Thema „Märchenwald“ aufgreifen. Sogenannte Playtrees bieten mechanischeund digitale Spiele. Die „Playtrees“ finden sich meistens dort, wo Eltern einen etwas längeren Planungs- und Beratungsbedarf haben: in der Wohnzimmerabteilung, bei den Regalsystemen, in der Küchenabteilung, der Schlafzimmerabteilung, der Textilabteilung und bei den Badezimmermöbeln. Auch im Restaurant und im Kundenservicebereich bietet Ikea Spielgelegenheiten an. Im Gegensatz zum Småland-Bereich sind diese Spielgelegenheiten jedoch nicht beaufsichtigt.

Foto: Ikea

Weitere Informationen: redaktion@ehi.org