Adler rollt Service-Roboter „Tory“ aus | stores+shops

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Adler will 2019 in 40 seiner Modemärkte den Service-Roboter „Tory“ ausrollen.
Foto: Adler

Adler rollt Service-Roboter „Tory“ aus

Nach der im Jahr 2015 begonnenen Pilotphase wird Adler Modemärkte den von Metralabs entwickelten RFID-Service-Roboter dauerhaft einsetzen. Bis August sollen 40 Modemärkte des Händlers mit „Tory“ ausgestattet werden.

Das Unternehmen plant, Tory nach August in allen baulich geeigneten Adler-Modemärkten für die automatisierte Bestandsaufnahme einzusetzen. Adler geht von einer durchschnittlichen Nutzung des Roboters von fünf bis sieben Jahren aus.

Die deutliche Reduzierung der manuellen Tätigkeiten soll die Kosten für die Einführung ausgleichen. Der Roboter übernimmt Inventuraufgaben, so dass der Händler auf die Stichtagsinventur durch einen externen Dienstleiter verzichten kann. Der Return on Investment (ROI) werde entsprechend bereits nach 1,5 Jahren erreicht.

Seinen Kunden will das Modeunternehmen eine bessere Warenverfügbarkeit ermöglichen. Durch die höhere Transparenz der Warenbewegungen ließen sich Kundenbedürfnisse besser ableiten. Dies soll zukünftig stärker in der Allokation berücksichtigt werden.

Bestandsaufnahme nach Ladenschluss

Nach Ladenschluss wird der Roboter die Bestandsaufnahme starten, indem er sich selbstständig durch die Verkaufsfläche bewegt und auf seinem Weg die RFID-Tags der Waren scannt, so die Anzahl und die genaue Position der Produkte erfasst und dadurch Fehlbestände täglich erkannt. Ziel ist es, Nachbestellungen zeitnah auszuführen. Die Navigationssoftware des Roboter-Herstellers ermöglicht dem Roboter, Hindernissen auszuweichen. Nach Abschluss der Bestandserfassung kehrt Tory selbstständig auf seine Ladestation zurück.

Bereits in Tests befindliche zukünftige Funktionen von Tory sind die bildbasierte Regallückenerkennung und der Planogramm-Check im Lebensmitteleinzelhandel sowie der Warentransport.

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