Digital bestellen an der Frischetheke bei Edeka Jensen | stores+shops

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Die bei dem Bestellterminal eingesetzte Software basiert auf einer No-Code-Plattform
Foto: Eyefactive

Digital bestellen an der Frischetheke bei Edeka Jensen

Der Lebensmittelhändler Edeka Jensen im norddeutschen Uetersen hat an seiner Frischetheke einen interaktiven digitalen Bestellkiosk installiert, über den Kund:innen ihre Bestellung selbst aufgeben können. stores+shops zeigt die Funktionsweise im Video.

Statt bei den Mitarbeitenden an der Bedientheke für Fleisch und Wurst können Kund:innen im Edeka-Markt in Uetersen bei Hamburg ihre Bestellung per Touchscreen an einer digitalen Stele aufgeben. Dort bekommen sie einen Bestellbeleg, während das Personal parallel einen internen Auftrag erhält. Die Bezahlung erfolgt an der Kasse am Marktausgang, sodass sich hier am bestehenden Prozess nichts ändert. Während die Bestellung vorbereitet wird, können Kund:innen ihren Einkauf fortsetzen und die Ware anschließend an einem Ausgabepunkt in der Nähe der Frischetheke abholen.

Die digitale Kiosklösung namens Polytouch Swift 24, eines der Entry-Level-Modelle im Portfolio der in Freiburg ansässigen Firma Pyramid, läuft mit der Touchscreen-Kiosk-Software des Hamburger Anbieters Eyefactive.

Wartezeit reduzieren

„Mit dem Touchscreen-Kiosk ermöglichen wir unseren Kundinnen und Kunden ein komfortables Bestellen ohne Wartezeit”, sagt Lennart Jensen von Edeka Jensen. „Am meisten wird das Terminal im Wochenendgeschäft genutzt und immer dann, wenn die Kund:innen vor sich eine Kundenschlange sehen und sie das Gefühl haben, ihre Wartezeit damit verkürzen zu können. Wir waren überrascht, wie bekannt die Nutzung des Bestellterminals in allen Altersgruppen ist.“

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Laut Jensen verändern sich durch den Kiosk auch die Abläufe hinter der Theke, die Artikelpflege müsse tagesaktuell gewährleistet sein – eine der Herausforderungen des Systems, bei der es in Schen Effizienz noch etwas Verbesserungsbedarf gebe.

Erweiterung möglich

Die eingesetzte Software basiert auf einer No-Code-Plattform und lässt sich nach Angaben des Herstellers flexibel erweitern. Das Projekt befindet sich noch in der Beta-Phase. Details zu Laufzeit und Kostenmodell müssen laut Lennart Jensen noch gemeinsam mit der Großhandlung erörtert werden.

Die Kund:innen erhalten nach Bestellung einen ausgedruckten Abholzettel mit laufender Nummer

Die Kund:innen erhalten nach Bestellung einen ausgedruckten Abholzettel mit laufender Nummer
Foto: Eyefactive

„Sofern das Gesamtkonzept steht und Effizienz in der Datenpflege gegeben ist, sehe ich auch die Möglichkeit, das System auf andere Bedientheken und Märkte auszuweiten“, sagt Jensen.

Nach Angaben von Pyramid verläuft der Betrieb des Terminals bislang reibungslos. Der Wechsel des Thermodruckerpapiers lasse sich im laufenden Betrieb durchführen, da der Drucker über eine abschließbare Serviceklappe von vorne zugänglich sei, ohne dass das Gerät geöffnet oder der Betrieb unterbrochen werden müsse. Die Hardware sei zudem nach Industriestandards für den 24/7-Dauerbetrieb im Retail-Umfeld ausgelegt. Über den bisherigen Einsatzzeitraum von rund einem halben Jahr sind laut Pyramid keine weiteren Wartungsarbeiten angefallen.

Partnerschaften

Edeka arbeitet seit 2017 mit Pyramid zusammen und setzt seitdem verschiedene Kiosklösungen ein, darunter Infoterminals und Self-Checkout-Systeme, teils in einem eigens für Edeka entwickelten Design. Auch mit Eyefactive als Softwarepartner bestehe eine langjährige Zusammenarbeit.

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