Cisco präsentiert „WeShop“ in Eschborn | stores+shops

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Im „WeShop“ präsentiert Cisco die Funktionen seiner neuen Softwareplattform „ePOS“ in einem realitätsnahen Verkaufsumfeld. (Foto: Cisco Deutschland)

Cisco präsentiert „WeShop“ in Eschborn

IT-Anbieter Cisco stellt mit der Software „ePOS“ eine standardisierte Omnichannel-Lösung für den stationären Handel in Deutschland vor. Digitale Anwendungen können im praxisnahen Umfeld eines Fashion-Ladens in der Cisco-Niederlassung in Eschborn in Aktion gesehen werden.

Das gemeinsam mit dem Ladenbauexperten Vitra und der Kommunikationsagentur Serviceplan entwickelte Konzept soll die E-Commerce-Kanäle online und mobiles Shopping mit stationären Handelsflächen verknüpfen. Der Einzelhandel könne mit „ePOS“ („electronic Point of Sale“)  auf die veränderten Kundenerwartungen im digitalen Zeitalter eingehen, sagte Oliver Tuszik, Deutschlandchef von Cisco anlässlich der Vorpremiere vergangene Woche in Eschborn.

Der „WeShop“ ist eine Weiterentwicklung des gleichnamigen Omnichannel-Shops, der vor knapp zwei Jahren am Firmensitz von Serviceplan in München eingerichtet wurde. Während das Test-Labor in München digitale Instore Services als singuläre Show-Cases präsentiert, greifen die Anwendungen in Ciscos Omnichannel-Shop auf eine gemeinsame Software-Plattform zu. Die Umsetzung umfasst eine Vielzahl von Kontaktpunkten mit dem Kunden wie mobile Apps, die Beratung per Telefon, Video und Online, Digital Signage, Beacon-Technologie, Customer-Relationship-Management (CRM), Content Management Systeme, Bezahllösungen und Logistiksysteme. „ePOS“ soll sicherstellen, dass die digitalen Anwendungen miteinander kommunizieren können. Das Einkaufserlebnis auf der Fläche wird zusätzlich durch innovative Beleuchtungslösungen und Digital Signature-Anwendungen verstärkt. In einer Umkleidekabine zum Beispiel sieht sich der Kunde in einem „intelligenten Spiegel“ in den von ihm ausgewählten Kleidern, ohne sie tatsächlich anprobieren zu müssen.

Digitalisierung zum Anfassen

Um die Produkt- und Kundendaten zusammenzuführen, hat das IT-Unternehmen „Weshop.one“ im Auftrag von Cisco den „ePOS“-Standard entwickelt, der Systeme verschiedener Hersteller vernetzt und Bestandssysteme anbindet. Dieser Standard soll weltweit zur freien Nutzung offengelegt werden.

Als Projektpartner im Eschborner „WeShop“ hat der Herrenausstatter Eckerle eine Auswahl seiner Produkte für die Life-Demos zur Verfügung stellt. Software-Entwickler Caper White, der u. a. für Sport Scheck und den Jagdausstatter Frankonia Tablet-Anwendungen für die digitale Unterstützung des Verkaufspersonals („Guided Selling“) entwickelt hat, demonstriert im „WeShop“, wie der Kunde über den Online-Shop von Eckerle zum Kauf eines Artikels geführt wird, der im realen Shop nicht in seiner präferierten Größe oder Farbe verfügbar ist.

Das Projekt ist auch Teil der Initiative „Deutschland Digital“, in dessen Rahmen Cisco 500 Millionen US-Dollar in die Beschleunigung der Digitalisierung in Deutschland investiert. Mit dem „WeShop“ im Cisco Customer Briefing Center in Eschborn verfolgt der IT-Anbieter das Ziel, stationären Handelsunternehmen den Mehrwert der Digitalisierung aufzuzeigen.

Fotos (5): Cisco Deutschland

Weitere Informationen: www.weshop.one

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