Rewe startet Sofortlieferung über drei Plattformen | stores+shops

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Der so genannte Quick Commerce gilt als Wachstumsfeld
Foto: photokonzept Michael Breuer / REWE

Rewe startet Sofortlieferung über drei Plattformen

Der Handelskonzern hat in vier deutschen Städten die „Rewe Sofort-Lieferung“ gestartet. Die Bestellungen werden in teilnehmenden Märkten zusammengestellt und innerhalb von maximal einer Stunde von den drei Kooperationspartnern Uber Eats, Wolt und Lieferando ausgeliefert.

Die Erweiterung des E-Food-Angebots von Rewe um eine Sofortlieferung ist am 15. September in Köln, Frankfurt am Main, Hamburg und Jena gestartet. In Köln übernimmt Wolt die Auslieferung, in Frankfurt am Main Uber Eats und in Hamburg und Jena Lieferando. Der Service funktioniert wie folgt: Kund:innen wählen in der jeweiligen App die „Rewe Sofort-Lieferung“ aus und bestellen aus dem Sortiment des teilnehmenden Marktes. Die Mitarbeitenden stellen die Waren im Markt zusammen, die Auslieferung soll innerhalb maximal einer Stunde über die ausgewählte Plattform erfolgen.

„Unsere Kundinnen und Kunden erwarten heute, Lebensmittel so unkompliziert und flexibel bestellen zu können, wie es zu ihrem Alltag passt. Wir schaffen zusätzliche Einkaufsmöglichkeiten dort, wo spontaner Bedarf entsteht“, sagt Clemens Bauer, Director Rewe E-Food.

Obst und Molkerei am gefragtesten

Je nach Standort stehen laut Rewe zwischen 5.000 und 9.000 Artikel zur Verfügung, unter anderem Obst und Gemüse, Molkereiprodukte, Tiefkühl- und Convenience-Produkte. „Aus unseren Tests wissen wir, dass insbesondere Obst und Gemüse sowie Molkerei- und Convenience-Produkte zu den gefragtesten Kategorien bei spontanen Einkäufen gehören“, so Bauer.

Die Sofortlieferung ergänzt den eigenen Rewe-Lieferservice, den Abholservice und Rewe Drive. Für die Kooperationen greift das Unternehmen nach eigenen Angaben auf Erfahrungen aus dem Abholgeschäft zurück. Der bereits etablierte Abholservice ist laut dem Händler in rund 2.200 seiner Märkte verfügbar, die Prozesse seien dadurch auf weitere Standorte übertragbar.

Ausbau des Angebots

„Kund:innen kaufen nicht immer nur über einen Kanal ein, sondern nutzen verschiedene Kanäle, je nach ihren persönlichen Bedürfnissen. Dass wir mit dieser Strategie richtig unterwegs sind, zeigen viele gute Beispiele aus anderen Ländern wie den USA, Frankreich oder Großbritannien. Dort macht E-Commerce im Lebensmittelmarkt 10 bis 15 Prozent aus, in Deutschland derzeit nur vier Prozent“, sagt Bauer. Bis zum Jahresende soll die „Rewe Sofort-Lieferung“ auf weitere Großstädte ausgeweitet werden. Auch kleinere und mittelgroße Städte sind vorgesehen.

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