Selbst gemachter Content beeinflusst Kaufentscheidung | stores+shops
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Die Zahl der Menschen, die über die Sozialen Medien einkaufen, hat sich im Vergleich zum Vorjahr beinahe verdoppelt.
Foto: Fotoalia/ Robert Kneschke

Selbst gemachter Content beeinflusst Kaufentscheidung

Beinahe drei Viertel der deutschen Verbraucher:innen lassen sich beim Shopping mittlerweile von Produktbewertungen, Fotos und Videos anderer Käufer:innen im Internet beeinflussen. Auch das Einkaufen über Social-Media-Kanäle wird immer beliebter, wie eine Studie des Softwareherstellers Bazaarvoice zeigt.

Die Umfrage mit über 7.000 Befragten, darunter 1.055 aus Deutschland, zeigt, wie stark sich der Einfluss von Verbraucherinhalten auf den digitalen Kanälen erhöht hat und heute offenbar wichtiger ist als Content von Marken, Händlern und Herstellern selbst. 74 Prozent der Konsument:innen geben an, dass Produktbilder von anderen Kund:innen ihre Kaufentscheidung positiv beeinflussen.

Conversion durch Reviews

Aussagekräftige Produktbewertungen im Web sorgen offenbar dafür, dass Kaufinteressenten zu Kund:innen werden: 86 Prozent der Verbraucher in Deutschland lesen beim Shoppen Produktrezensionen und 75 Prozent betrachten Bilder und selbst gedrehte Videos von anderen Käufer:innen. „Reviews geben Neukunden beim Entdecken unserer Marke belastbare Anhaltspunkte“, sagt Andrew Longley, Head of Digital des britischen Radbekleidungsherstellers Le Col. „Rezensionen sorgen für Vertrauen in die Qualität unserer Produkte.“

Bildermix ist gefragt

49 Prozent der Befragten geben an, dass sie sich am meisten einen Mix aus professionellen Fotos und Bildern von anderen User:innen auf Produktseiten wünschen. Auch wenn es um die konkrete Einkaufsentscheidung geht, liegen die beiden Fotoarten fast gleichauf: 46 Prozent lassen sich eher von Kundenbildern überzeugen und 54 Prozent vertrauen mehr auf professionelle Aufnahmen.

„Consumer-to-Consumer Marketing ist in immer mehr Branchen auf dem Vormarsch. Das klassische B2C-Marketing wird zudem von C2B-Formen wie Affiliate Marketing abgelöst. Der Grund dafür ist das immer größere Gewicht, das Konsument:innen auf die Gedanken und Produktbilder von anderen Käufer:innen legen“, kommentiert Fabian Eckerl, Head of Sales Central Europe bei Bazaarvoice. „Ungeschönter User-Generated Content bietet Händlern und Herstellern die Chance, die eigene Authentizität zu erhöhen und so das Vertrauen der Verbraucher in die eigene Marke zu stärken. Unternehmen sollten also ihre Marketing-Strategien überprüfen, um Verbraucherinhalte möglichst effektiv zu nutzen.“

Soziale Medien auf dem Vormarsch

Social Commerce ist der Studie zufolge das ‚New Normal‘: Die Hälfte der Deutschen hat bereits vor 2021 über die Sozialen Medien eingekauft. Mittlerweile hat sich aber die Häufigkeit deutlich erhöht: Waren es im Jahr 2021 nur 26 Prozent, die ein bis zwei Einkäufe pro Monat in sozialen Netzwerken tätigen, sind es 2022 bereits 45 Prozent. 52 Prozent sagen zudem, dass in Posts eingebundene Reviews einen Kauf wahrscheinlicher machen.

Datenbasis

Die Studie unter dem Titel „Bazaarvoice Shopper Experience Index“ wurde im November und Dezember 2021 von dem Londoner Marktforschungsunternehmen Savanta im Auftrag von Bazaarvoice unter 7.167 Verbraucher:innen durchgeführt. Die Befragten stammen aus Australien (1.044), Deutschland (1.055), Frankreich (1.003), Kanada (1.009), Spanien (1009), UK (1.036) und den USA (1.036). Die Befragung wurde online durchgeführt.

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