Nachhaltiges Shopping-Center | stores+shops

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Vorgeschlagene Beiträge

Die „Huma Shoppingwelt“ in Sankt Augustin setzt auf verschiedene Energieeffizienzmaßnahmen. (Foto: Huma/Sandra Seifen Fotografie)

Nachhaltiges Shopping-Center

Das Huma Shopping-Center in Sankt Augustin nahe Bonn setzte bei seinen Neu- und Umbauarbeiten einen Schwerpunkt auf die Themen Nachhaltigkeit und Klimatisierung.

Um Ressourcen beim Neubau Ende 2017 zu sparen, wurden große Teile des alten Betons zerkleinert und wiederverwendet. Das neue Center mit einer Verkaufsfläche von rund 39.000 qm setzt für eine Verbesserung des Raumklimas auf einen Wasserfall sowie eine 70 qm große Mooswand und Pflanzen. Eine Dachbegrünung soll der Isolation im Sommer und Winter dienen. Ferner reduziert die Tageslichteinstrahlung durch einen hohen Fensteranteil den Stromverbrauch.

Energieffizienzmaßnahmen

Sowohl das Heiz- als auch das Kühlkonzept sind kaskadenförmig und mehrstufig aufgebaut. Die einzelnen Systeme werden je nach Bedarf zur Abdeckung von Grund- und Spitzenlasten eingesetzt. Die Wärmeerzeugung erfolgt in der Grundlast über eine reversible Wärmepumpe. Diese Grundlast des Wärmebedarfs wird dabei über eine Geothermieanlage abgedeckt. Ergänzend wird die darüber hinaus benötigte Spitzenwärme durch den Einsatz von Gasbrennwertthermen erzeugt.

Die reversible Wärmepumpe dient so parallel in den Sommermonaten zur Grundlastabdeckung der Kühlung des Einkaufszentrums. Für zusätzlich erforderliche Kühlleistung sind auf dem Dach des Gebäudes zusätzlich luftgekühlte Kaltwassersätze mit Freikühlregister aufgestellt. Diese können bei Außentemperaturen unterhalb von 10°C einen Großteil der Kühlleistung als freie Kühlung aus der Umgebungsluft nutzen, ohne Kompressionskälte zu erzeugen. Betreiber des Shopping-Centers ist die Jost Hurler Gruppe.

Weitere Informationen: www.huma.de und jost-hurler.de

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