Digital und analog: die Generation Z zwischen zwei Welten | stores+shops

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Shopping funktioniert bei der sogenannten Generation Z häufig hybrid zwischen digital und analog.
Foto: oneinchpunch/stock.adobe.com

Digital und analog: die Generation Z zwischen zwei Welten

Die sogenannten Post-Millenials sieht man selten ohne Smartphone. Stets nur einen Handgriff entfernt, ist das Mobiltelefon oft News-Portal, Fitnesscoach und Shopping-Berater in einem. Auch als Zahlungsmittel gewinnt es offenbar immer mehr an Bedeutung.

Bei der zwischen 1997 und 2012 geborenen Generation gehört der Austausch mit Freunden über Instagram, Tiktok, Whatsapp & Co. häufig zum Alltag. Da liegt der Gedanke nah, dass das soziale Umfeld mit beeinflusst, was die sogenannten Digital Natives in ihren Einkaufskorb legen. Ein Drittel von ihnen lässt sich von Social Media inspirieren, bevor beispielsweise der neue Pullover über die Ladentheke geht. Ein Medium, das Händler demnach berücksichtigen müssen, um die Kundinnen und Kunden der Zukunft zu erreichen.

Social Media und lokale Shops

Das ist eins der Ergebnisse der Studie „Generation Z is Talking. Are you Listening?“ der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pricewaterhouse Coopers. Die Erhebung basiert auf einer Befragung von rund 2 000 Verbraucher:innen im Alter zwischen 18 und 24 Jahren. Der nächste Schritt auf dem Weg zum neuen Lieblingsteil überrascht jedoch: Nachdem die Generation Z Instagram durchforstet hat, wechselt sie laut Studie nicht direkt in einen Onlineshop. Vielmehr besucht sie das stationäre Geschäft um die Ecke.

Einkaufen mit dem PC oder Smartphone liegen in der PwC-Studie nur auf den Plätzen zwei und drei. Nichtsdestotrotz wünschen sich die jungen Kund:innen eine Verbindung des Ladens vor Ort mit dem Internet. Hierfür braucht der Einzelhandel technologische Möglichkeiten, analoge und digitale Welt zusammenzubringen.

Smart und nahtlos

Für ein optimales Einkaufserlebnis muss es laut der PwC-Studie für mehr als ein Drittel der Generation Z so schnell und einfach wie möglich gehen – besonders beim Bezahlen. Durch eine Verbindung von E-Commerce mit dem POS können die Vorteile des Online-Handels – wie z. B. keine Wartezeiten an der Kasse und schnelle Wareninformationen – ausgeschöpft werden. Digitale Wallets wie Click to Pay oder Apple Pay können den Checkout beschleunigen: Die Kundendaten sind in der App hinterlegt und es genügen wenige Klicks zum Bezahlen – meist ist keine weitere Authentisierung nötig.

Digitale Wallets wie Click to Pay oder Apple Pay können den Zahlvorgang beschleunigen.

Digitale Wallets wie Click to Pay oder Apple Pay können den Zahlvorgang beschleunigen.
Foto: Denys Prykhodov, Ukraine Simferopol

Die Technologie der Near Field Communication (NFC) von Anbietern wie Computop funktioniert nach einem ähnlichen Prinzip: Um zu bezahlen, müssen die Kund:innen ihr Smartphone in die Nähe des Senders bringen und es wird eine Bezahlseite aufgerufen. Daraufhin lässt sich das gewünschte Bezahlverfahren auswählen. Da die Sender an Preisschildern angebracht oder in Schaufenstern platziert werden können, wird der Gang zur Kasse übersprungen – das Schlangestehen entfällt.

Kartenfunktion im Mobile Device

Jeder dritte junge Mensch hat nach der jährlichen Umfrage der Initiative Deutsche Zahlungssysteme 2021 schon einmal mit seinem Smartphone an der Kasse bezahlt. 15 Prozent zahlten 2021 damit sogar am liebsten, was einem Zuwachs von vier Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Mit Innovationen wie der Girocard-Funktion in Apple Pay kann der Trend noch verstärkt werden, denn Debitkarten sind auch bei der Generation Z noch sehr beliebt: Immerhin besitzen in Deutschland 93 Prozent der 16- bis 29-Jährigen eine Girokarte, und in den USA bezahlt die Generation Z Kleidung, Kosmetik und das Abendessen mit Freunden am liebsten mit ihrer Debitkarte.

Ein Hintergrund für diesen Trend: Vor allem in den USA erlebten viele Digital Natives, wie ihre Eltern durch die Weltwirtschaftskrise 2007 Verluste erlitten haben. Unter anderem deshalb spart diese Generation offenbar mehr als alle anderen, bevor sie sich etwas kauft, und versucht, Schulden zu vermeiden. Dies gilt offenbar für Deutschland ebenso wie für die USA, wie die Jugendstudie des Bankenverbandes und die Studie Next-Gen Impact der Alliance Data Company aus dem vergangenen Jahr zeigen.

Payment-Trends von morgen

Was die Generation Z heute bewegt, wie sie einkaufen und bezahlen, gibt Händlern einen Hinweis auf die kommenden Trends in der Payment-Welt: NFC, Omnichannel und Wallets wie Apple Pay gehören allem Anschein nach dazu.

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