Diebstahlschutz mit KI im Beauty-Handel | stores+shops

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Kosmetik- und Schönheitsprodukte sind oft klein und teuer und daher besonders diebstahlgefährdet.
Foto: The Little Hut/stock.adobe.com

Diebstahlschutz mit KI im Beauty-Handel

Inventurdifferenzen durch Ladendiebstahl stellen eine Herausforderung für alle Branchen des Einzelhandels dar – auch den Schönheitssektor. House of Bluecherry, ein Kosmetiksalon mit angeschlossenem Produktverkauf, hat als Lösungsansatz für sich ein auf Künstlicher Intelligenz basierendes Sicherheitssystem zur Diebstahlprävention eingeführt.

House of Bluecherry stand vor der Herausforderung, Inventurdifferenzen aufgrund von Ladendiebstählen zu reduzieren und gleichzeitig die Effizienz des Teams zu steigern. Die intensive und individuelle Kundenberatung, die im Mittelpunkt des Geschäftsmodells des Salons steht, erforderte eine schnelle und umfassende Einarbeitung neuer Mitarbeitenden. Dies führte zu Kommunikationsproblemen innerhalb des Teams, insbesondere in hektischen Situationen wie Diebstählen, wenn schnelles Handeln gefragt war. Tina Otte, Geschäftsführerin von House of Bluecherry, sah daher Handlungsbedarf: „Unser Problem lag darin, neue Kolleginnen und Kollegen schnell auf den entsprechenden Wissensstand zu bringen und die Kommunikation innerhalb des Teams im Laden weiter zu verbessern.“

Die Suche nach einer Lösung führte schließlich zur Implementierung des drahtlosen Sicherheitssystems X-hoppers der Firma Wildix, das neben der internen Kommunikation auch die Diebstahlprävention durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz unterstützt.

House of Bluecherry-Geschäftsführerin Tina Otte und ihre Mitarbeitenden tragen Headsets, um miteinander kommunizieren und Anweisungen vom Computer zu erhalten.

House of Bluecherry-Geschäftsführerin Tina Otte und ihre Mitarbeitenden tragen Headsets, um miteinander kommunizieren und Anweisungen vom Computer zu erhalten.
Foto: House of Bluecherry

Kameras geben automatisch Warnsignale

Ein wesentliches Merkmal der neuen Lösung ist die Integration von KI-basierten Funktionen, die es den Überwachungskameras ermöglichen, verdächtige Bewegungsmuster im Geschäft zu erkennen. Wird ein solches Muster erkannt, erhalten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über ihre Headsets eine Benachrichtigung mit genauer Ortsangabe, so dass sie schnell und gezielt reagieren können.

Innerhalb von zwei Tagen war das System einsatzbereit. Nach einer kurzen Schulung der Mitarbeitenden wurden die Geräte direkt in den laufenden Betrieb integriert, wobei die Anbindung der verschiedenen Schnittstellen einige Abstimmungen erforderte.

Ein im Hintergrund arbeitendes Programm klassifiziert automatisch die von der Kamera übermittelten Bilder aus dem Verkaufsbereich.

Ein im Hintergrund arbeitendes Programm klassifiziert automatisch die von der Kamera übermittelten Bilder aus dem Verkaufsbereich.
Foto: House of Bluecherry

Rückgang der Diebstähle um 60 Prozent

Laut einer internen Auswertung, die auf Vergleichszahlen vor und nach der Einführung sowie auf Rückmeldungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter basiert, konnten seit der Einführung des KI-gestützten Sicherheitssystems bis zu 60 Prozent der Ladendiebstähle verhindert werden. Das System lernt ständig dazu, indem es aus Fehlalarmen lernt und so eine immer genauere Erkennung ermöglicht. Das entlastet das Personal, das sich auf andere Aufgaben konzentrieren kann, während die KI die Überwachung übernimmt. House of Bluecherry plant den Einsatz des Systems weiter auszubauen.

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