Zukunftstrends: Die Neuerfindung der Fläche | stores+shops

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Nadine Wolanke von Salesforce stellt mögliche Zukunftstrends für die Einzelhandelsfläche vor.
Foto: adobe.photostock.com/zapp2photo

Zukunftstrends: Die Neuerfindung der Fläche

Die Fläche im Einzelhandel verändert sich. Social Commerce vor Ort, Pack-Umkleidestationen, in denen vorab online bestellte Dinge direkt anprobiert werden können, oder Pop-up-Stores in den großen Warenhäusern sind nur einige der denkbaren Entwicklungen, die bereits getestet werden. Mögliche Zukunftstrends zeigt Nadine Wolanke auf, bei Salesforce verantwortlich für den Retail- und Konsumgüterbereich.

Händler werden in Zukunft nicht alleine agieren, sondern noch stärker auf Kooperationen und Shop-in-Shop-Lösungen setzen. Das Kundenerlebnis vor Ort wird aufgewertet und mit dem Online-Einkaufserlebnis verzahnt. Vorreiter wie Engelhorn führen es vor – durch neu gestaltete Flächen, auf denen ganz neue Kooperationspartner mit Angeboten an Kund:innen auftreten. 2017 sorgte Tesla im Erdgeschoß des Mannheimer Modehauses für viel Aufmerksamkeit. Inzwischen ist auf der gleichen Fläche statt Tesla eine edel gestaltete Accessoires-Abteilung und der erste Shop-in-Shop der Retail-as-a-Service-Marke Vaund.

„Shopatainment“

Durch derartige Kooperationen kann das Einkaufserlebnis um neue Attraktionen angereichert werden, setzt neue Impulse und gibt ganz anderen Marken einen Zugriff auf Flächen in hochwertigen, hochfrequentierten Lagen. Verbraucher:innen wird mehr Unterhaltung und Erlebnis geboten.

In wechselnden Pop-up-Stores können Händler ihre Waren und Services mit Mehrwerten präsentieren. Unterhaltung wird dabei immer wichtiger. So können Marken etwa simulierte Golfkurse, Probetrainings für Fitnessgeräte oder Service-Angebote wie Schminktermine direkt in ihrem Shop anbieten.

Die Innenstädte und die Verkaufsflächen im stationären Handel haben eine starke Zukunft. Aber sie werden anders aussehen als früher.

Nadine Wolanke

verantwortlich für den Retail- und Konsumgüterbereich, Salesforce

Online und Offline verzahnt

Werden die Online- und Offline-Kanäle künftig zunehmend verzahnt und dem Kaufverhalten der Verbraucher:innen angepasst, könnten Retailer und Marken der Kundschaft auf einer Plattform oder in einer App Angebote unterbreiten. In der App können Kund:innen ihren Einkauf organisieren, Termine buchen und sich im Store von Verkäufer:innen beraten lassen. Wenn Warenhäuser zudem über mobile Kassen mobiles Bezahlen anbieten, kann dies den Checkout vereinfachen. Die Händler gewinnen außerdem Flexibilität in der Gestaltung, weil sie weniger Kassen benötigen.

Als weiteren Service können Warenhäuser auch einen Teil ihrer Fläche für Abholstationen nutzen. Damit können sie Abholungen mit dem Einkauf verbinden und gleichzeitig Anproben anbieten. Wenn etwas nicht passt oder nicht gefällt, wird das Produkt erneut in den Locker gelegt und retourniert.

Reibungslose Kooperationen

Im Zusammenspiel zwischen Händlern und Marken geht der Trend künftig zu stärkerer Kooperation. Händler verkaufen nicht einfach nur die Ware, die der Hersteller liefert. Im Idealfall beschäftigen sie sich gemeinsam mit der Frage, was Kund:innen wollen, was das für die Gestaltung der Verkaufssituation heißt – und wie sie Produkte und Services an Verbraucher:innen herantragen.

Händler brauchen dabei eine Plattform, die die Daten aus all ihren Systemen und aus denen der jeweiligen Herstellerpartner auf einer kundenfreundlichen Oberfläche zusammenführt. Damit können sie die Kooperation und den Verkauf auf der Fläche koordinieren und erhalten darüber hinaus einen Überblick, wie ihre Kundenströme verlaufen und können Hygienemaßnahmen abbilden. Als Basis eignen sich Technologien wie zum Beispiel die „Digital 360 for Industries“ von Salesforce.

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