Smarter Einkauf im Compact Store | stores+shops

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Metro Compact Store in Melun bei Paris - Frischwaren dominieren das Sortiment. (Foto: Metro Cash & Carry France)

Smarter Einkauf im Compact Store

Metro Cash & Carry Frankreich entwickelt sich vom Großflächenbetreiber zum Omnichannel-Anbieter. Ein wesentliches Element der Strategie sind die neuen Compact Stores, die mit verschiedenen digitalen Services aufwarten.

„Mit dem neuen Marktkonzept wollen wir unseren Kunden den Marktzugang in ganz Frankreich erleichtern und die Präsenz von Metro im ländlichen Raum stärken“, sagt Benoît Feytit, Vorsitzender der Geschäftsführung von Metro Cash & Carry Frankreich. Das derzeit 98 Metro Märkte umfassende Verkaufsstellennetz soll in den nächsten Jahren durch „Compact Stores“ mit Grundflächen zwischen 1.200 und 1.500 qm weiter wachsen.

Die Kleinflächen bedienen mit einem rund 7.000 Artikeln umfassenden Sortiment vor allem den Bedarf der Hotels, Restaurants und Catering-Kunden („HoReCa“), die sich außerhalb der Großstädte befinden. Diese Kunden nutzen zwar den Zustell-Service des Großhändlers vor allem bei den regelmäßig nachgefragten Basisartikeln, doch frische Lebensmittel, wie fangfrischer Fisch und Meeresfrüchte, Fleisch oder Obst und Gemüse kaufen die französischen Gastronomen seit jeher im Großmarkt.

Je nach Region kann die „Customer Jouney“ eines Kunden drei bis vier Stunden Zeit in Anspruch nehmen, hat die Metro analysiert. Mit den neuen Compact Stores möchte man die physische Nähe zum Kunden stärken und ihnen ein Omnichannel-Einkaufserlebnis bieten. Nach dem Start Mitte 2017 werden aktuell vier Kleinflächen außerhalb der Ballungszentren betrieben, die letzte Eröffnung fand vor wenigen Wochen im südfranzösischen Carcassonne statt.

Digitale Services

Ladenlayout und Interiordesign der Compact Stores wurden mit Virtual Reality Technologie geplant. 25 repräsentativ ausgewählte Kunden aus Hotel, Restaurant und der Catering-Branche haben aktiv bei der Konzeptentwicklung mitgewirkt. Sie konnten während der Planungsphase virtuell in den Markt eintauchen, Optimierungsvorschläge für das Storedesign aus Kundensicht geben und die digitalen Service-Technologien für den „smarten“ Einkauf testen: Seine Einkaufsliste hat der Kunde meist schon vorher digital via Smartphone und Metro-App erstellt. Im Store angekommen identifiziert sich der Kunde am Terminal und greift sich eines der mobilen Self-Scanner aus der Ausgabestation. Im Gerät ruft er seine Einkaufsliste ab und begibt sich auf Shopping-Tour durch den Markt. Besonders schwere oder sperrige Produkte hat er schon nach dem Check-in an einem speziell dafür vorgesehenen Terminal bestellt. Sie warten am Checkout auf ihn und werden von den Mitarbeitern zum Kundenfahrzeug auf dem Parkplatz transportiert.

Im „virtuellen Showroom“ gegen Ende des Kundenlaufs sind rund 100.000 Produkte über metro.fr verfügbar. Das heißt, die Kunden können via Touch-Bildschirm auf das komplette Sortiment zugreifen und bestellen. „Damit ist der Compact Store nicht das kleinste, sondern das größte Format bei Metro France“, sagt Pascal Peltier, Organisationsleiter der französischen Metro-Großhandelsorganisation.Basis für alle digitalen Services ist ein hochentwickeltes CRM-System, das den Kunden an jedem Touchpoint identifiziert.  

Auch die Kassier- und Bezahlvorgänge werden durch die neuen Services beschleunigt: Die Kunden können aus verschiedene Checkout-Varianten auswählen: vom normalen, bedienergeführten Bezahlvorgang mit optionalem Mobile Payment bis zum Self-Checkout und Bezahlautomat. In Stoßzeiten an Wochenenden kommen auch mobile Kassen zum Einsatz.  

Metro France sieht die Smart Stores auch als Laboratorien für die klassischen Cash & Carry-Märkte. Zu den vier bestehenden sollen in den nächsten Jahren 17 weitere Kleinflächen eröffnet werden.  

Fotos (6): Metro Cash & Carry France

Weitere Informationen: www.metro.fr

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