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Mit einer gut organisierten Supply Chain Komplikationen in der Lieferlogistik auf ein Minimum reduzieren
Foto: Guillaume Perret/Genossenschaft Migros Zürich

Digitale Supply Chain bei Migros

Mit einer gut organisierten Supply Chain lassen sich Komplikationen in der Lieferlogistik auf ein Minimum reduzieren. Um bei auftretenden Problemen in der Lieferlogistik schnell gegensteuern zu können, hat die Direktion Logistik Transport des Schweizer Einzelhandelsunternehmens Migros eine Softwarelösung entwickelt, die auf einem geografischen Informationssystem beruht.

„Die Supply Chain ist die Hauptschlagader all unseren Tuns“, erklärt Thomas Wunderli, Leiter IT-Bereich Logistik Transport bei Migros. Oberste Priorität ist es, den Kunden rechtzeitig mit der richtigen Ware zu beliefern. Dies permanent zu gewährleisten stellt Handelsunternehmen vor große Herausforderungen. Bis die Ware beim Kunden ankommt, bedarf es bei der Migros 17 Prozessschritte – und diese bedeuten ebenso viele Risiken. Aus diesem Grund wurde ein Supply Chain Management System entwickelt, das in Echtzeit einen Überblick über die Lieferwege weltweit gibt.

2,5 Jahre dauerte die Entwicklung der „LT Opex Tower Supply-Chain Solution“. „Die Software ist mit allen Punkten, an denen wir Daten generieren können, verknüpft“, sagt Wunderli. „Dadurch, dass wir zentral alle Informationen gesammelt haben, können wir sehr schnell reagieren, wenn etwas in der Supply Chain nicht reibungslos läuft.“

Die Supply Chain ist die Hauptschlagader all unseren Tuns.

Thomas Wunderli

Leiter IT-Bereich Logistik Transport , Migros

„Statt für eine klassische Anwendung entschied man sich für ein geografisches Informationssystem. Die dritte Dimension ist für uns entscheidend“, stellt Wunderli fest. „Wenn wir nicht wissen, wo etwas passiert, dann können wir nicht direkt effektiv eingreifen.“

Die Software erzeugt eine erste grobe Übersicht über jede Warenlieferung, die irgendwo auf der Welt unterwegs ist – in Form von Kennzahlen, einer Hitliste, Informationen über den Verkehr und potentielle Risiken. Jede Lieferung kann einzeln betrachtet werden, sodass die Verantwortlichen jederzeit Bescheid wissen, welche Produkte gerade an welchem Ort sind und ob sie wie geplant geliefert werden können. Kommt es zu Problemen, können alternative Routen gesucht und alle Beteiligten über die veränderte Situation informiert werden.

Optimierte Kapazitätsplanung

Schiffe, aber auch 400 bis 500 Bahnwagen und LKWs nutzt Migros für die Logistik. Hier ist das Management System auch bei der Kapazitätsplanung von Nutzen. „Wir müssen wissen, wo, wann und wie wir welche Kapazitäten benötigen. Für uns war sehr wichtig, dass wir mit einem Klick sehen können, was genau passiert. Mit einem Klick können wir sehen, ob ein LKW ausgelastet ist. Die Hitliste zeigt an, ob die Touren ausgelastet sind oder noch zusätzliche Bestellungen geladen werden können.

Ein weiteres, neues Management-Tool spricht Empfehlungen darüber aus, ob ein Diesel-, Brennstoff- oder elektrobetriebenes Fahrzeug benötigt wird. Auf diese Weise lässt sich in der bergigen Schweiz der CO2-Ausstoß reduzieren. Ein derartiges System erfordert zudem einen Administrator, der sämtliche Schnittstellen überwacht. Darüber hinaus können Zugriffsberechtigungen für jeden Nutzer des Tools individuell definiert werden.  Die Blockchain ermöglicht auch Endkunden, die Lieferkette nachzuverfolgen und Informationen über die Herkunft der Produkte zu erhalten.

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