Gourmondo: Konsistente Produktdaten dank PIM-System | stores+shops

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Feinkost-Onlinehändler Gourmondo nutzt PIM-System zur Produktdatenverwaltung.
Foto: Wordfinder Ltd. und Co. KG

Gourmondo: Konsistente Produktdaten dank PIM-System

Der Online-Feinkosthändler Gourmondo setzt ein Product Information Management (PIM)-System ein, um seine Produktdaten zu verwalten und die Qualität der Daten zu steigern. Ziel ist es, die Bedürfnisse von Marketing und Vertrieb im Blick zu behalten und so die Customer Experience zu unterstützen.

Das System vereinfacht das Anreichern und Validieren von Daten und erlaubt einen Überblick über ihren Einsatz in verschiedenen Ausgabekanälen. Alle Daten, die sich regelmäßig verändern, wie Preise oder Lagerbestände, gehören in das ERP (Enterprise Ressource Planning)-System. Channel-spezifische Preise lassen sich im Shop verwalten. Alle Daten, die konstant bleiben, wie Beschreibungen und Produktmerkmale, gehören hingegen ins PIM-System. Es ist deshalb ein zentraler Systembaustein für die Konversion, der in vielen E-Commerce-Projekten gefragt ist, z. B. bei Gourmondo.

Bei Gourmondo kaufen die Kunden nach eigenen Angaben zumeist unter der Woche ein, wenn die Zeit knapp ist. Der Online-Feinkosthändler hat rund 15.000 aktive Artikel im Shop. Die Vielzahl der Produkte erfordert einen umfangreichen Schlagwort-Katalog. Mit der vorherigen Software erwies sich die Pflege der Produktkategorien als zunehmend kompliziert. Neu angelegte Filter berücksichtigen nur ebenfalls neue Datenstämme, die alten wurden nicht gepflegt. So wurde nicht das gesamte Sortiment mit den passenden Attributen über die Filter angezeigt – die Datenpflege wirkte sich nachteilig auf den Shop aus und die Datenqualität verschlechterte sich.

Mit der Einführung des PIM-Systems sollten unter anderem neue Attribute als Pflichtmerkmale ausgewiesen, die Datenqualität verbessert und die Datenpflege erleichtert werden. Ziel war es außerdem, den Category Managern bei Gourmondo eine bessere Ergonomie zu bieten. Sie wurden bei der Konzeptionierung ins Boot geholt, ihre Anforderungen, Pain-Points und Features identifiziert, die nötig sind, um schneller und besser mit dem System arbeiten zu können.

Wichtig war es ebenfalls, das Shop-Erlebnis für den Konsumenten möglichst angenehm zu gestalten. Gourmondo sammelte die Anforderungen der Nutzer und prüfte, was technisch realisierbar war. Zu den Anforderungen zählten neben dem Kostenrahmen eine gute Benutzeroberfläche, individuelle Filteroptionen sowie eine Massenbearbeitungsfunktion. Das PIM sollte im Rahmen des Wechsels der Systemlandschaft integriert werden.

Effizienz steigern

Im Live-Betrieb nutzen nun sieben Category Manager das PIM. Sie verantworten die Produkte, das Sortiment und den Umsatz in ihrer Kategorie und pflegen die Merkmale. Unterstützt werden sie von einer Text-Redaktion. Die Produktdaten stammen direkt von den Herstellern und werden intern kontrolliert und ergänzt. Liegen Bilder und Informationen vor, kann ein Produkt innerhalb von fünf bis zehn Minuten über das PIM online gestellt werden.

Die Category Manager können darüber hinaus neue Merkmale und Klassifikationen eigenständig testen. Sie sind nun in der Lage, die Daten aktuell zu halten und den bestehenden Katalog insgesamt zu verbessern. Wichtig war Gourmondo die Relevanz der Filter: Mit dem PIM können die Category Manager experimentieren, welche Filter wann funktionieren und entsprechende Anpassungen vornehmen.

Das neue PIM soll den Online-Händler auch dabei unterstützen, die Kunden und ihre Bedürfnisse besser zu verstehen. Ziel ist es, die eigene Relevanz zu steigern und z. B. passende Empfehlungen zur richtigen Zeit anzuzeigen. Bessere Produktdaten und das PIM stellen dabei einen wesentlichen Baustein auf dem Weg zu mehr Konversion dar.

Der Autor Tobias Schlotter ist General Manager Central & Eastern Europe bei Akeneo. 

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