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Mobile Technologien, Wearables und IoT-Lösungen kommen seit der Corona-Krise verstärkt zum Einsatz, so Ergebnis einer aktuellen Studie.
Foto: adobe.photostock.com/pathdoc

Investitionen in mobile Technologien oft nicht zielführend

78 Prozent der deutschen Transport- und Logistikunternehmen haben im Jahr 2020 damit begonnen, in mobile Technologien, Wearables und IoT-Lösungen zu investieren, so das Ergebnis der Studie „Mobilizing the Delivery Workforce: Der Stand mobiler Technologien in Transport und Logistik 2021“ des IoT- und Mobile-Management-Lösungsanbieters Soti.

Ziel der Investitionen in mobile Technologien ist es, das Geschäft zu skalieren und sich dem im Zuge der Corona-Krise verändernden Verhalten von Verbraucher:innen und Unternehmen anzupassen. Trotz umfangreicher Investitionen von Transport- und Logistikunternehmen in Technologien in den Jahren 2020 und 2021 zeigen die Untersuchungen von Soti, dass diese nicht zu den gewünschten Ergebnissen geführt haben.

Die Befragten geben an, dass die mangelnde Integration in bestehende Systeme die Produktivität einschränkt, siloartige Arbeitsabläufe schafft und letztlich dazu führt, dass die Mitarbeiter wertvolle Zeit verlieren, wenn sie außerhalb der Firmenzentrale tätig sind. Darüber hinaus haben Ausfallzeiten mobiler Geräte dazu geführt, dass 97 Prozent der Mitarbeitenden in deutschen Transport- und Logistikunternehmen Arbeitszeit verlieren, durchschnittlich 15 Stunden pro Monat.

Über ein Drittel der deutschen Befragten (38 Prozent) gibt an, dass der primäre Faktor für Ausfallzeiten und Lieferungsverzögerungen im mangelnden IT-Support bei Problemen mit mobilen Geräten besteht sowie in beispielsweise fehlenden Möglichkeiten für Fahrer, um Probleme unterwegs selbst diagnostizieren und beheben zu können. „Die Pandemie hat nochmals hervorgehoben, welche Relevanz die umfassende Integration von Technologien in Unternehmensprozesse hat“, sagt Stefan Mennecke, VP of Sales, Central und Eastern Europe bei Soti.

Als häufigste Ursachen, die zu Ausfallzeiten und Sendungsverzögerungen führen, nennen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in deutschen Transport- und Logistikunternehmen folgende Punkte:

  • Aktualisierte Informationen/Daten werden nicht automatisch über alle verwendeten Systeme hinweg geteilt (19 Prozent)
  • Mitarbeiterschulungen zur Nutzung der Technologien fehlen (22 Prozent)
  • Systeme werden nicht häufig genug aktualisiert (22 Prozent)

Datenbasis

Im Auftrag von Soti führte Arlington Research, ein unabhängiges Marktforschungsinstitut, 550 Online-Interviews mit IT-Managern, IT-Verantwortlichen, dem Senior Management und C-Level-Führungskräften durch, die im Transport- und Logistiksektor tätig sind. Alle Befragten sind 18 Jahre und älter und arbeiten in Unternehmen mit 50 oder mehr Mitarbeitenden weltweit. Die Umfrage wurde vom 18. bis zum 30. März 2021 in Deutschland, den USA, Kanada, Mexiko, Großbritannien, Frankreich, Schweden und Australien durchgeführt.

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