An der Spitze der Entwicklung stehen Bulgarien und Serbien, die ihre Pro-Kopf-Kaufkraft in Euro innerhalb von fünf Jahren nahezu verdoppelt haben, mit Zuwächsen von 108 bzw. 96 Prozent. Polen und Kroatien folgen mit Wachstumsraten von 76 und 50 Prozent. Demgegenüber fällt die Dynamik in nordeuropäischen Ländern wie Dänemark (plus 20 Prozent), Norwegen und Finnland (je plus 23 Prozent) deutlich moderater aus.
Deutschland kommt im selben Zeitraum auf ein nominelles Plus von rd. 26 Prozent, wobei die vergleichsweise geringere Inflation real ein kleines Wachstum übrig lässt. Österreich liegt mit 25 Prozent im europäischen Mittelfeld, allerdings wurde der nominelle Zuwachs dort vollständig von der Inflation aufgezehrt. Trotz nach wie vor erheblicher Unterschiede beim absoluten Kaufkraftniveau – ein durchschnittlicher Einwohner der Schweiz verfügt über rd. 50.000 Euro jährlich, in Serbien sind es unter 7.000 Euro – zeigt die Studie eine langfristige Konvergenz innerhalb Europas.

