Kleider Bauer: Heimkehr nach Linz | stores+shops

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Nach mehr als sechs Jahren kehrt Kleider Bauer mit einem vollständig neu konzipierten Modehaus in die Linzer Innenstadt zurück.
Foto: Kleider Bauer

Kleider Bauer: Heimkehr nach Linz

Das österreichische Modeunternehmen Kleider Bauer hat in der Linzer Innenstadt ein neues Modehaus eröffnet und kehrt damit nach mehr als sechs Jahren an einen Standort zurück, der eng mit der eigenen Unternehmensgeschichte verbunden ist. Das Haus verbindet auf vier Verkaufsebenen Mode, Architektur und Gastronomie und versteht sich ausdrücklich als Aufenthaltsort für die Stadt.

Kleider Bauer

Landstraße 18
4020 Linz
Österreich

Neueröffnung: 24.09.2026

Peek & Cloppenburg GmbH & Co. KG

Barnerstraße 44-46
22765 Hamburg
Deutschland TEST

Neueröffnung: 24.05.2018

Die neue Glasfassade öffnet sich bewusst zur Linzer Innenstadt und macht den Store bereits von außen durch Transparenz und Licht erlebbar.

Die neue Glasfassade öffnet sich bewusst zur Linzer Innenstadt und macht den Store bereits von außen durch Transparenz und Licht erlebbar.
Foto: Kleider Bauer

Anfang der 1980er Jahre eröffnete Kleider Bauer an eben diesem Standort seine erste Filiale außerhalb Wiens. Mit der Neueröffnung kehrt das Unternehmen nun mit einem vollständig neu gedachten Haus zurück. „Unser Ziel war, ein zweites Wohnzimmer für alle Linzerinnen und Linzer zu schaffen. Deshalb haben wir auf Licht, hochwertige Materialien und Plätze zum Verweilen gesetzt – mit zwei Bars, großzügigen Lounge-Bereichen und einer Loggia zur Landstraße”, sagt Stefan Schlicher, Gesamtprojektleiter. Das Interior- und Storekonzept wurde von Schlicher gemeinsam mit Marija Ljoljic, Projektleitung Architektur und Technik, entwickelt. Die architektonische Planung des Gebäudes verantwortete das Linzer Büro Riepl Riepl Architekten.

Materialien, Licht und bewusste Kontraste

Gestalterisch setzt das Haus auf eine zurückhaltende Farbwelt aus warmen Beigetönen, einem tiefen Berry und Blaugrau, ergänzt durch gezielte Akzente in Hellblau und Orange. Entscheidend ist dabei das Zusammenspiel der Farben mit der Materialität: Terrazzo, Edelstahl, kleinformatige Fliesen, helle und dunkle Hölzer sowie textile Oberflächen ziehen sich durch alle Geschosse und werden in jedem Bereich neu kombiniert.

Hochwertiger Parkettboden, offene Deckenstrukturen und eine ruhig gehaltene Warenpräsentation verleihen der Anzugsabteilung im obersten Geschoss einen leichten Loftcharakter.

Hochwertiger Parkettboden, offene Deckenstrukturen und eine ruhig gehaltene Warenpräsentation verleihen der Anzugsabteilung im obersten Geschoss einen leichten Loftcharakter.
Foto: Kleider Bauer

„Uns war wichtig, dass das Haus trotz seiner Größe ruhig und selbstverständlich wirkt. So entstehen eigenständige Welten, die trotzdem eine gemeinsame Handschrift haben”, sagt Marija Ljoljic. Ein großzügiger Luftraum verbindet die Ebenen miteinander, Tageslicht fällt weit in die Verkaufsflächen hinein und offene Deckenbereiche lassen die ursprüngliche Gebäudestruktur sichtbar.

Eine besondere Atmosphäre soll v. a. durch bewusst gesetzte Kontraste entstehen: Offene Decken und sichtbare technische Elemente treffen auf präzise ausgearbeitete Einbauten, Edelstahl steht neben warmen Holzoberflächen, mineralische Böden neben Vorhängen und gepolsterten Möbeln. Die Rolltreppenanlage wurde mit schwarzer Eiche verkleidet und bildet einen markanten Gegenpol zu den überwiegend hellen Verkaufsflächen.

Bars, Loggia und Anzugswelt im Loft-Stil

Trotz durchgehender architektonischer Handschrift erhält jede Ebene einen eigenen Charakter. Im Erdgeschoss dominieren offene Strukturen und klare Präsentationsflächen, in den oberen Etagen verändert sich die Stimmung zunehmend in Richtung Wohnlichkeit. Besondere Sorgfalt wurde den Umkleidebereichen gewidmet: Stoffe, Vorhänge, Teppiche und Sitzmöbel wurden farblich auf die jeweiligen Sortimentsbereiche abgestimmt und schaffen kleine Rückzugsorte mit Wohnzimmerflair.

Die beiden Bars sind als eigenständige Interior-Objekte konzipiert und stehen exemplarisch für die Verbindung von Retail und Hospitality im neuen Kleider Bauer-Haus.

Die beiden Bars sind als eigenständige Interior-Objekte konzipiert und stehen exemplarisch für die Verbindung von Retail und Hospitality im neuen Kleider Bauer-Haus.
Foto: Kleider Bauer

Zu den prägendsten Elementen des Hauses gehören die beiden Bars, die mit kleinformatigen Fliesen, reduzierten Metallkonstruktionen und klarer Geometrie als eigenständige Interior-Objekte innerhalb der Verkaufsfläche funktionieren. Die Loggia zur Landstraße schafft eine zusätzliche Verbindung zwischen Innenraum und urbaner Umgebung. Den Abschluss bildet die Anzugsabteilung im obersten Geschoss: Hochwertiger Parkettboden, offene Deckenstrukturen und eine ruhige Warenpräsentation verleihen dem Bereich einen leichten Loftcharakter.

In einer Zeit, in der Produkte jederzeit digital verfügbar sind, setzt Kleider Bauer damit bewusst auf jene Qualitäten, die sich nicht online übertragen lassen: Raum, Materialität, persönliche Beratung und Atmosphäre.

Über Kleider Bauer

Kleider Bauer ist mit rd. 28 Filialen und rund 900 Mitarbeiter:innen einer der größten Multilabel-Modehändler in Österreich und feiert 2026 sein 75-jähriges Bestehen. Das Unternehmen gehört zur Unternehmensgruppe des österreichischen Modeunternehmers Peter Graf, der 2021 auch den deutschen Damenmode-Filialisten Appelrath Cüpper aus der Insolvenz übernahm und weiterführt. Beiden Unternehmen ist ein ähnliches Markenportfolio und das Verständnis des Modehauses als Aufenthaltsort gemein.

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