EHI Klima- und Energiekongress: Nachhaltigkeit trifft Storedesign | stores+shops

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Claudia Horbert, Leiterin Forschungsbereich Ladenplanung + Einrichtung, EHI Retail Institute
Foto: EHI

EHI Klima- und Energiekongress: Nachhaltigkeit trifft Storedesign

Der EHI Klima- und Energiekongress 2026 erweitert sein Themenspektrum und wird zur Plattform für ganzheitliche Handelskonzepte. Ab diesem Jahr rücken Bau, Ladenbau und Architektur stärker in den Fokus – als Treiber für Energieeffizienz, Kreislaufwirtschaft und zukunftsfähige Flächenstrategien. stores+shops sprach mit Claudia Horbert, Leiterin des Forschungsbereichs Ladenplanung + Einrichtung, über die Hintergründe und Neuausrichtung.

Der EHI Klima- und Energiekongress steht vor einem Wandel: Erstmals werden in diesem Jahr die Themen Storedesign und Immobilien integriert. Warum passen die Themenbereiche gerade jetzt so gut zusammen?

Handel, Energie und Bau lassen sich heute nicht mehr getrennt denken. Wenn wir über Klimaschutz reden, geht es längst auch um die Gestaltung und Nutzung von Flächen, Materialien und Stores. Nachhaltiger Ladenbau verbindet Design mit Ressourcenschonung, mit einem direkten Impact auf den Carbon Footprint einer Handelsimmobilie. Deshalb ist 2026 genau der richtige Zeitpunkt, diese Themen beim EHI Klima- und Energiekongress zusammenzuführen.

Was gab den Impuls für die Neugestaltung?

Wir beobachten, dass Händler nachhaltige Transformation heute umfassend betrachten: von der Expansion über den Bau bis zum Betrieb. Viele Filialprojekte zeigen bereits, was „Bauen und Einrichten neu gedacht“ wirklich bedeutet: energieeffiziente Projekte, modulare Systeme, Konzepte für Refresh-und-Re-use. Dieses Zusammenspiel wollten wir auf dem Kongress sichtbar machen, als Plattform für Lösungen, die Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit verbinden.

Wo siehst du perspektivisch den größten Mehrwert?

Der größte Mehrwert liegt darin, dass wir alle Akteure zusammenbringen: Handel, Ladenbau, Architektur, Energiewirtschaft und Projektentwicklung. Nur gemeinsam können wir Handelsimmobilien in Richtung Klimaneutralität entwickeln. Der Kongress bietet dafür die Bühne: Ideen aus der Praxis, Erfahrungswerte aus Pilotprojekten und Inspiration für innovative Store-Konzepte.

Was bedeutet die Veränderung für langjährige Besucher – und was macht den Kongress jetzt attraktiver für neue Zielgruppen?

Für die bisherigen Teilnehmenden bleibt der Kongress das wichtigste Forum für Energie- und Klimamanagement, aber künftig mit noch mehr Praxisnähe. Wir zeigen, wie technische Innovationen direkt in Bau- und Gestaltungslösungen übersetzt werden. Gleichzeitig öffnen wir die Veranstaltung stärker für Ladenbau, Architektur und Immobilienmanagement. So entsteht ein echter Austausch entlang der gesamten Wertschöpfungskette: vom Konzept bis zur Umsetzung im Markt.

Wer sind die Zielgruppen konkret?

Auf dem Kongress bringen wir neben Händlerinnen und Händlern aus den Bereichen Bau, Ladenbau, Energiemanagement gezielt Unternehmen aus der Ladeneinrichtung, Planungsbüros, Energieversorger, Projektentwickler und Hersteller an einen Tisch. So entsteht ein Austausch darüber, wie Handelsimmobilien von Anfang an so geplant und eingerichtet werden können, dass Design, Energieeffizienz und Kreislaufwirtschaft zusammenpassen.

Welche Herausforderung bringt die Neuausrichtung mit sich?

Die große Herausforderung liegt in der Vernetzung unterschiedlicher Fachsprachen von Architektur, Technik, Nachhaltigkeit. Aber genau darin liegt auch der Reiz: Wir bringen Themen zusammen, die bisher parallel liefen. Jetzt geht es darum, gemeinsame Lösungen zu entwickeln, wie Bau und Ladenbau zu echten Treibern einer klimaneutralen Handelszukunft werden.

Worauf freust du dich persönlich besonders?

Auf den frischen Blick, den diese thematische Erweiterung ermöglicht. Veja zeigt zum Beispiel eindrucksvoll, wie sich eine konsequente Nachhaltigkeitsstrategie von der Lieferkette bis ins Storedesign umsetzen lässt. Und Dr. Karsten Brensing wird mit seiner Keynote zeigen, was der Handel von natürlichen Ökosystemen lernen kann wie Kooperation, Anpassung, Kreisläufe. Das inspiriert, über den eigenen Tellerrand hinauszudenken.

EHI Klima- und Energiekongress 2026

Auf dem diesjährigen Energie- und Klimakongress des EHI Retail Institute am 24. und 25. November in Köln steht die nachhaltige Transformation des Handels im Mittelpunkt: klimafreundliche Filialen, ressourcenschonender Ladenbau und smarte ESG-Lösungen verbinden Effizienz, Wachstum und Verantwortung zu einem zukunftsfähigen Geschäftsmodell.

Hier geht es zu weiteren Informationen und der Möglichkeit, Tickets zu erwerben.

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