Schrittweise wird das Angebot an Retail- und Gastronomieflächen ausgebaut, um die Aufenthaltsqualität nachhaltig zu steigern. Der Fokus liegt dabei nicht allein auf der Versorgung der Passagiere, sondern auf der bewussten Gestaltung von Aufenthaltszeit. Unterschiedliche Konzepte, Preissegmente und Angebotsformen greifen ineinander und sprechen verschiedene Bedürfnisse an.
Das gastronomische Angebot am Flughafen lebt vom Zusammenspiel internationaler Marken, regionaler Konzepte und eigenentwickelter Formate.
So setzt das britische Café-Konzept „EL&N London“ auf designorientierte eine multisensorische Inszenierung und versteht „Instagrammability“ als Teil der Marken-DNA. Für den deutschen Markt wurden die Patisserie-Produkte und Kaffeespezialitäten gezielt angepasst: Das Sortiment ist weniger süß und stärker an lokalen Geschmackspräferenzen ausgerichtet.
Mit „Popeyes“ kommt ein US-amerikanisches Chicken-QSR-Format erstmals an einen öffentlich zugänglichen Standort in Deutschland. Cajun- und Kreol-Aromen bringen dabei ein Stück Louisiana an den Flughafen.
Das kurdisch-türkische Gastronomiekonzept „Bona’me“ der Gründerfamilie Doğan ist in zwei Varianten vertreten: als kompakte To-go-Variante im Gate-Bereich und als großflächiges Restaurant mit rund 130 Sitzplätzen hinter dem Duty-Free-Bereich. Hier trifft kulinarisch Orient und Okzident.
„Papa Pepe“ ist inspiriert von der Amalfiküste und den Straßen Neapels und serviert Pizza, Pasta und Arancini in einer entspannten Markthallenatmosphäre.
„Rheinbissen“ ergänzt das Portfolio mit klassischen rheinischen Spezialitäten wie Sauerbraten und Currywurst. Das Konzept setzt bewusst auf regionale Verankerung als Gegenpol zu den internationalen Marken.
Auch strukturell wachsen Handel und Gastronomie enger zusammen. Perspektivisch sind hybride Formate geplant, die Einkauf, Gastronomie und Aufenthaltsqualität noch stärker verbinden.

