Baumarktbranche mit Halbjahresbilanz zufrieden | stores+shops

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Baumarktbranche mit Halbjahresbilanz zufrieden
Foto: Fotolia/Racle Fotodesign

Baumarktbranche mit Halbjahresbilanz zufrieden

Nach einem starken Jahresauftakt lief das zweite Quartal für den deutschen Baumarkthandel aufgrund der herausfordernden Wetterbedingungen etwas weniger erfolgreich als erwartet. Laut dem Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten (BHB) erzielten deutsche Bau- und Heimwerkermärkte in den ersten sechs Monaten ein Umsatzplus von rund 5,0 Prozent.

Zwischen Januar und Juni 2019 setzte die deutsche Baumarktbranche rund 10,23 Mrd. Euro um, dies entspricht einem Zuwachs von 4,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das zweite Quartal war allerdings deutlich schwächer als die ersten drei Monate des Jahres. Mit dem warmen Februar startete das Geschäft besonders mit den Gartensortimenten durch. Der nasskalte Mai und der schwächere April sorgten dann jedoch für einen leichten Dämpfer im ansonsten deutlichen Aufwärtstrend. Im Juni verzeichneten die Händler wieder ein starkes Umsatzplus gegenüber dem Vorjahr. Mit der ersten großen Hitzewelle konnten sie vor allem Mehrumsätze im Sortimentsbereich Technik/Büro/Unterhaltung erzielen, u. a. mit Ventilatoren und Klimageräten.

Bei der Betrachtung der Umsatzentwicklung der Sortimentsbereiche im ersten Halbjahr fällt auf, dass lediglich drei Sortimentsbereiche nicht wachsen konnten: Wohnen/Deko, Anstrichmittel/Malerzubehör sowie Gartenmöbel. Die am stärksten profitierenden Warengruppen in den ersten sechs Monaten waren hingegen Technik/Büro/Unterhaltung, Gartenchemie/Erden/Saatgu und Freizeit/Saisonware. Nach den signifikanten Zuwächsen der übrigen Gartensortimente im Frühjahr relativierte sich die Entwicklung im zweiten Quartal ein wenig. Die Umsätze mit Gartenausstattung erhöhten sich im Betrachtungszeitraum durch Lebendgrün und mit Gartengeräten/Be- und Entwässerung.

Für das laufende Geschäftsjahr 2019 hatte der BHB zu Jahresbeginn ein Umsatzwachstum von 1,5 Prozent, bei flächenbereinigter Betrachtung ein Plus von 1,3 Prozent prognostiziert.