Intersport: Umsatzplus durch sensorisches Marketing | stores+shops

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Sensorisches Marketing kann das Shopping-Verhalten am POS beeinflussen.
Foto: Shutterstock/THINK A

Intersport: Umsatzplus durch sensorisches Marketing

Sensorisches Marketing kann sich positiv auf verschiedene Bereiche im Verkauf auswirken. Der Sportfachhändler Intersport erzielte auf diese Weise ein Umsatzplus von 10 Prozent.

Zu diesem Ergebnis kam eine Studie des Marktforschungsinstituts Walnut Unlimited im Auftrag von Mood Media gemeinsam mit Intersport. Die Studie verdeutlicht, dass sensorisches Marketing die Stimmung der Kunden emotional beeinflussen und dies das Kaufverhalten verändern kann. Shopper verweilten bei Intersport im Schnitt außerdem sechs Minuten länger im Laden, wenn über Digital Signage, Klang und Duft eine angenehme Einkaufsatmosphäre geschaffen wurde und kauften mehr und höherpreisige Produkte.

Duftmarketing besonders wirkungsvoll

Vor allem die Verwendung von Düften erwies sich als sehr wirkungsvoll. So stieg in der Fußball-Abteilung das emotionale Level der Besucher um 28 Prozent, als dort ein spezielles Duftkonzept eingesetzt wurde.

Eye-Tracking-Untersuchungen (ET) zeigten, dass die Beachtung digitaler Instore-Screens zunahm, wenn dort Videos und Bewegtbild statt statischer Bilder ausgespielt wurden.

GSR Messwerte (Galvanic Skin Response) belegten, dass Intersport-Kunden unruhig wurden, wenn sensorische Elemente im Shop fehlten. 17 Prozent der Shopper fühlten sich in einer ungewöhnlich ruhigen und stimulusfreien Einkaufsumgebung deutlich unwohler.

GSR- und ET-Messungen bei Intersport ergaben darüber hinaus, dass das Nervensystem der Käufer signifikant stimuliert wird, wenn sie sich im Spiegel betrachten und dort mit den Produkten interagieren können. Die emotionalen Reaktionen stiegen um die Hälfte, wenn sie Produkte berühren und sich damit beschäftigen konnten.