Babyone: Neue „Kinderstube" in Dortmund | stores+shops

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Babyone in Dortmund: Pilotstandort für konzeptionelle Neuerungen
Foto: Babyone

Babyone: Neue „Kinderstube“ in Dortmund

Babyone nutzt seinen im August eröffneten Groß-Fachmarkt an der B1 in Dortmund für ein modernisiertes Ladenbaukonzept und weiterentwickelte Omnichannel-Services, die einen klaren Mehrwert gegenüber dem reinen Onlinehandel bieten sollen.

Die knapp 1.600 qm große Dortmunder Filiale, die der Fachhändler aus Münster vom Vorgänger Babymarkt übernommen hat, dient dem Familienunternehmen als Pilotstandort für konzeptionelle Neuerungen und wird schrittweise umgestaltet. Die Verkaufsfläche am Westfalendamm 188 übertrifft die durchschnittliche Babyone-Filialgröße von rund 1.000 qm deutlich.

Fernwirkung

Die Standortwahl hatte mehrere Gründe: „Zum einen ist die B1 mit über 100.000 Fahrzeugen täglich die wichtigste Verkehrsachse Dortmunds und garantiert damit Sichtbarkeit und leichte Erreichbarkeit“, erklärt Dr. Anna Weber, Co-CEO von Babyone. Zusätzlich habe die lange Tradition als Babyfachmarkt-Niederlassung seit 1989 für diesen Standort gesprochen. Der Markt ist bei Familien als Anlaufpunkt fest etabliert.

Für eine modernere Optik kommen neue Farben zum Einsatz

Für eine modernere Optik kommen neue Farben zum Einsatz
Foto: Babyone

Optische Signale setzen soll das aufgefrischte Grafikkonzept: „Wir hatten uns früher auf die Logofarben beschränkt, jetzt waren wir mutig und haben das Logo auf anthrazitfarbenem Untergrund gesetzt und unsere CI-Farbe Rot verlassen“, erklärt Britta Maternus, Head of Retail bei Babyone. Zusätzlich arbeitet das Unternehmen mit knalligeren Farben wie Pink und Türkis, um mehr Aufmerksamkeit in der Zielgruppe zu schaffen. Diese Kombi soll künftig auch im Ladeninneren zum Einsatz kommen.

Step by Step

Die Neueröffnung erfolgte pragmatisch: Innerhalb von vier Wochen wurde die Fläche auf Babyone- Standards angepasst, wobei der Ladenbau des Vormieters weitgehend übernommen wurde. Der bestehende Boden ohne feste Laufwege und Abteilungsbegrenzungen entsprach dem Unternehmensstandard. Im laufenden Betrieb sollen die Abteilungen sukzessive angepasst werden, indem Babyone etwa im Bereich Bekleidung die noch vorhandenen Markenshops des Vorgängers eliminiert.

Möbelkojen als Wohnbeispiele – ein bewährtes Element in den Märkten – sollen in Dortmund mehr Raum bekommen: „Durch neue Größen, erweiterte Flächen und die überarbeitete Präsentation der Möbelkojen sowie ergänzende Thementische erhalten Kund:innen eine bessere Vorstellungskraft und damit eine präzisere Bedarfsermittlung“, erläutert Maternus. Ein besonderes Element sind Stellwände in neuer Höhe von 1,40 m, die sowohl kleinere Module als Wohnbeispiele ermöglichen als auch größere Arrangements, bei denen Kund:innen Produkte direkt aus den Wohnbeispielen für ihren Warenkorb auswählen können.

Materialien und Farbigkeit im Industrielook verbinden sich dabei mit dem bestehenden Ladenbau. Das Konzept basiert auf der Erlebbarkeit der Produkte. Auf einer Kinderwagen-Teststrecke können Eltern und solche, die es werden wollen, schon mal Probefahren, während bei den Autositzen der Testeinbau im eigenen Fahrzeug möglich ist. Musterprodukte wie Babyphones erleichtern den direkten Vergleich. Ein Spielwarenbereich mit integrierter Bücherecke für ältere Kinder soll nach abgeschlossenem Umbau das Angebot ergänzen.

Die größte Herausforderung im Omnichannel liegt für uns in der Datenintegration.

Dr. Anna Weber

Co-CEO, Babyone

Omnichannel mit stationärem Fokus

Von einem rein stationären Händler hat sich Babyone zu einem Omnichannel-Anbieter entwickelt. „Mit 103 Filialen in der D-A-CH-Region und unserem Onlineshop können wir unsere Kund:innen dort abholen, wo sie uns brauchen“, sagt Anna Weber. „Services wie die ‚Warenrückstellung bis zur Geburt‘ bieten einen klaren Mehrwert gegenüber dem reinen Onlinehandel.“

Wohnkojen wie hier im Kölner Babyone-Markt werden auch in Dortmund installiert

Wohnkojen wie hier im Kölner Babyone-Markt werden auch in Dortmund installiert
Foto: Babyone

Die Filialen übernehmen dabei im Ship-from-Store-Konzept den Versand für den Onlineshop: Rund 90 Prozent der dort aufgegebenen Bestellungen werden aus den stationären Läden verschickt. Dies ermöglicht den Franchisenehmern eine Teilhabe am Onlinegeschäft. Als größte Herausforderung der Omnichannel-Strategie identifiziert Weber die Datenintegration aufgrund der vielen Märkte und starken stationären Wurzeln. Gleichzeitig erfordere die Vielzahl individueller Lösungen einen hohen Schulungsaufwand beim Start eines neuen Fachmarkts.

Face to Face

Trotz digitaler Integration setzt Babyone in Dortmund weiterhin auf persönliche Beratung und klassische Kassensysteme. „Durch die individuellen Produktbestellungen sowie die dadurch entstehenden Anzahlungen ist es uns wichtig, während des Einkaufs im persönlichen Austausch zu bleiben“, begründet Maternus die Entscheidung gegen Self-Checkout-Systeme. Die Kassenbereiche fallen aufgrund der teilweise voluminösen Produkte größer aus als im übrigen Handel.

Viele Theken und Infoplätze sollen Raum für Beratungsgespräche geben. „Mit einem langen Tisch und einer Auszeitfläche bieten wir werdenden Eltern die Möglichkeit, mit anderen in derselben Lebensphase ins Gespräch zu kommen“, sagt Britta Maternus. Die komplette Fertigstellung aller Warenbereiche ist für November geplant.

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