S. Oliver rollt Showroom-Konzept in Sindelfingen aus | stores+shops

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Nach Düsseldorf ist Sindelfingen der zweite Standort für das neue hybride Showroom-Konzept der Modemarke.
Foto: S. Oliver Group

S. Oliver rollt Showroom-Konzept in Sindelfingen aus

Die S. Oliver Group wandelt nach und nach ihre Showrooms zu hybriden Fashion-Studios um. Nach Düsseldorf wurde nun der zweite Order-Store mit digitalen Elementen am Standort Sindelfingen eröffnet.

In Abgrenzung zu seinen herkömmlichen Showrooms löst sich das Unternehmen im baden-württembergischen Sindelfingen weiter von dem Shop-in-Shop-System und hat wie schon im ersten sogenannten Hybrid Fashion Studio, das Mitte vergangenen Jahres in Düsseldorf installiert wurde, eine Plattform mit digitalen Elementen für alle Marken der Gruppe errichtet.

Im hybriden Showroom kann die Order mit den Sales Managern abgeschlossen werden.

Im hybriden Showroom kann die Order mit den Sales Managern abgeschlossen werden.
Foto: S. Oliver Group

Auf rund 1.400 Quadratmetern Ausstellungsfläche zeigt das Textilunternehmen im Neubau der Euro Fashion Center seit Ende Januar die aktuellen Kollektionen der Kernmarke S. Oliver sowie von Comma, Q/S by S. Oliver und Liebeskind Berlin.

Digital Order Tools

Zwar wird hier in einem flexiblen und modularen Ladenbausystem auch noch die klassische Warenpräsentation anhand von Musterteilen angeboten, aber die Handelskunden können Kleidung und Accessoires nun auch über in den Showroom integrierte digitale Tools bestellen.

So dienen Cinemas mit großformatigen Screens in Meetingräumen der Kollektionspräsentation und ermöglichen die Order via Bildschirm. Bereits im Vorfeld können die Partner im B2B-Portal der S. Oliver Group, dem sogenannten Global Order Spot, ihren virtuellen Warenkorb füllen. Im hybriden Showroom können die Musterteile anschließend live geprüft und daraufhin die Order mit den Sales Managern abgeschlossen werden.

Positive Erfahrungen

„Wir investieren bewusst in die Zusammenarbeit mit dem Wholesale. Den Showroom sehen wir als Kommunikationsplattform, auf der wir mit unseren Partnerinnen und Partnern Themen weiterentwickeln”, sagt Sales Director Daniel Schmidt.

Im B2B-Portal der S. Oliver Group, dem Global Order Spot, können Handelskund:innen ihren virtuellen Warenkorb füllen.

Im B2B-Portal der S. Oliver Group, dem Global Order Spot, können Handelskund:innen ihren virtuellen Warenkorb füllen.
Foto: S. Oliver Group

Dabei baue die Gruppe auf den positiven Erfahrungen im Hybrid Fashion Studio Düsseldorf auf: „Die Cinemas für die Kollektionspräsentation sind dort ausgebucht und die digitalen Terminals werden sowohl von unseren Sales Teams als auch Kundinnen und Kunden rege genutzt“, berichtet Schmidt. Außerhalb der Order wird der Sindelfinger Showroom für Veranstaltungen genutzt.

Anpassung des Orderrhythmus

Ab März 2022 startet die Unternehmensgruppe einen neuen Orderrhythmus mit vier Kollektionen pro Jahr: Damit will die S. Oliver Group nach eigener Aussage näher an die Marktbedürfnisse herankommen. Daneben soll für Handelspartner die Möglichkeit bestehen, regelmäßig Sonder- und Fast-Track-Kollektionen über das Digitale Order Tool zu beziehen.

Das Unternehmen will die Resonanz auf das neue Showroom-Portfolio überprüfen und das hybride Konzept sukzessive auf weitere Standorte ausrollen. In diesem Jahr soll es im österreichischen Salzburg weitergehen. Des Weiteren ist nach Unternehmensangaben geplant, den Showroom in München zu modernisieren, umzubauen und auch dort alle Marken unter ein Dach zu bringen.

Über die S. Oliver Group

Die S. Oliver Group mit Sitz im unterfränkischen Rottendorf beschäftigt international rund 5.100 Mitarbeiter. Insgesamt betreibt das Unternehmen nach eigenen Angaben rund 330 eigene Läden, hinzu kommen Läden mit Partnern, Factory Outlet Stores und Shop-in-Shop-Flächen. Im Jahr 2019 betrug der Bruttoumsatz des Unternehmens mit Bekleidung laut einer Erhebung der „Textilwirtschaft“ rund 345 Mio. Euro.

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