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Drogerieabteilung E-Center Frauen in Itzehoe

Frische mit allen Sinnen erleben

„Ohne Frauen geht es nicht“. Den Familiennamen haben die Brüder Jan und Dierk und Vater Peter Frauen zu einer Marke für ihre mittlerweile sieben Lebensmittel-Supermärkte gemacht. Das jüngste Objekt steht im schleswig-holsteinischen Itzehoe und ist ein Paradebeispiel für einen modern gestalteten Supermarkt, der dem Kunden Wohlfühlatmosphäre vermittelt.

Drogerieabteilung E-Center Frauen in Itzehoe

Fleisch-/Wursttheke

Investitionsvorhaben bei Gewerbeimmobilien erfordern mitunter einen langen Atem. Acht Jahre hat das Genehmigungsverfahren gedauert, dann endlich gab die Stadt Itzehoe grünes Licht für den Bau eines großflächigen Supermarktes im Gewerbegebiet am Güterbahnhof. Der Standort scheint auf den ersten Blick nicht unproblematisch: Zwei Lebensmitteldiscounter und ein Verbrauchermarkt gruppieren sich im Radius von weniger als einem Kilometer um das neue E-Center. Doch die Edeka Handelsgesellschaft Nord konnte die Behörden der 33.000-Einwohnerstadt in Schleswig Holstein davon überzeugen, dass die Region einen weiteren Anbieter verträgt. Mieter des rd. 13.000 qm großen Areals ist die Edeka-Kaufmannsfamilie Frauen, die noch weitere sechs Supermärkte betreibt, einen davon im Norden von Itzehoe.  

„Wichtig war es uns, in diesem sehr wettbewerbsintensiven Umfeld Differenzierungsmerkmale zu schaffen“, sagt Dierk Frauen. Dieses Vorhaben ist zweifellos gelungen. 3.200 qm Verkaufsfläche bieten genügend Platz, die Sortimentskompetenz eines Lebensmittelvollsortimenters darzustellen und zu inszenieren.

Niedrige Regalhöhen

Fleisch-/Wursttheke

Grüner Bodenbelag bei Biolebensmitteln

Der Supermarkt wirkt modern und spricht mit seinem Design die Emotionen des Verbrauchers an. Mit seinen niedrigen Regalen von 1,60 m Höhe, den breiten Gängen und dem klaren, schnörkellosen Flächenlayout wirkt das E-Center auf den ersten Blick übersichtlich. „Der Kunde, der einen Supermarkt betritt, entscheidet innerhalb von wenigen Sekunden, ob ihm dieser Markt gefällt oder nicht“, meint Manfred Schmäing von der Edeka Zentrale. Die Ladenplanungs- und Designabteilung versteht sich als Ideen- und Konzeptbringer für die Edeka-Kaufleute in Verbindung mit den Genossenschaften. Projektierung und planerische Umsetzung des neuen E-Centers erfolgten immer in enger Zusammenarbeit mit Fachberater Hansjürgen Kempe von der Edeka Handelsgesellschaft Nord und den Edeka-Kaufleuten Dierk und Jan Frauen als Betreiber des Supermarktes.

Grüner Bodenbelag bei Biolebensmitteln

Wein zählt zu den Profilierungswarengruppen im E-Center Frauen

Die Abfolge der Abteilungen folgt den klassisch-bewährten Prinzipien. An den Backshop mit Gastro-Zone im Vorkassenbereich schließt sich die großzügig dimensionierte Obst- und Gemüseabteilung an. Dierk Frauen: „Wir können mit Fug und Recht behaupten, dass unsere Supermärkte das beste und breiteste Obst- und Gemüseangebot in der Region Dithmarschen und Steinburg bieten.“ Die Abteilung ist eingerahmt von Arkaden in hellem Grün, sie wirkt dadurch in sich geschlossen. Auffällig ist die kundenaktive Selbstbedienung in der Obst- und Gemüseabteilung. Statt der heute üblichen Checkout-Waagen wiegt der Kunde den ausgewählten Artikel selbst ab, nachdem er den Nummerncode in die SB-Waage eingegeben hat. Bei der Vielzahl unterschiedlicher Sorten und Preisklassen in einer Artikelgruppe (Beispiel: Strauchtomaten aus verschiedenen Anbauregionen) kann die Kassiererin die Unterschiede gar nicht mehr ausmachen, lautet die plausible Begründung von Dierk Frauen, auf Checkout- Waagen zu verzichten.

Wein zählt zu den Profilierungswarengruppen im E-Center Frauen

Die Käseinsel

Die sich anschließende SB-Brotabteilung steht vor einer atmosphärisch ansprechenden Rückwand aus Steindekor. Das gleiche Muster findet sich in der Getränkeabteilung des Marktes wieder, hier als Tapete gestaltet. Auffallend sind die farbigen Bildmotive und Großtypographien an den Rückwänden. Bei den niedrigen Regalhöhen sind diese praktisch von überall aus sichtbar und leiten den Kunden zu den Hauptabteilungen. Dazu zählen natürlich die Fleisch- und Wurstwaren, die sowohl in SB (ca. 600 verschieden Artikel) als auch in Bedienung angeboten wird. Die Auslagen werden mit LED-Licht beleuchtet. Farblich passend zum Fußboden des Marktes (Feinsteinzeugfliese in Schiefer-Optik) ist die Rückwand der Frischfleisch-Bedienungsabteilung mit einer antrazitfarbenen glänzenden Fliese gestaltet. Die Oberblenden hinter den Theken sind durchgehend in Rot mit weißer Schrift gestaltet. Hier wie auch in anderen Bereichen haben kräftige, abteilungsspezifische Farben die mediterran anmutende Wischtechnik abgelöst, wie sie vielfach in Lebensmittel-Supermärkten angewendet wird. Manfred Schmäing: „Storedesign ist ein fließender Prozess. Bei der Ladenplanung müssen Sie sich am aktuellen Zeitgeist orientieren. Derzeit sind grau-antrazit Farbtöne sehr beliebt, ebenso erdfarbene Töne.“

Eigenständige Insellösungen

Die Käseinsel

Die Abteilung für Tiefkühlkost befindet sich unmittelbar vor der Kassenzone

Großdimensionierte Supermärkte ab 3.000 qm eröffnen Möglichkeiten, auch in den mittleren Ladenbereichen Frequenzabteilungen zu platzieren. Im E-Center Frauen wurde die Käseabteilung als eigenständige Insellösung gestaltet. Ebenfalls eigenständig und zentral im rückwärtigen Bereich platziert ist die Drogeriewarenabteilung. Mit großen, türkisfarbenen Deckenleuchten und einem PVCBoden in gleicher Farbe setzt sich diese Abteilung deutlich vom Umfeld ab.  

Gestalterische Akzente setzt auch die Weinabteilung im E-Center Frauen. Grün hinterleuchtete Rückwände und überdimensionale Korken-Attrappen schaffen ebenso Atmosphäre wie ein abgesetzter Fußboden aus Holzdekor. Mit rund 140 Quadratmetern ist diese Abteilung großzügig dimensioniert und ein Anziehungspunkt für die Weinliebhaber einer Region, in der die Biertrinker klar dominieren.

Die Abteilung für Tiefkühlkost befindet sich unmittelbar vor der Kassenzone

Die Abteilung für Tiefkühlkost wurde zum ersten Mal in den Frauen-Supermärkten an das Ende des Kundenlaufs vor den Checkout-Kassen platziert. Es kommen ausschließlich Tiefkühltruhen zum Einsatz, keine Schränke oder Kombinationen. Auch diese Entscheidung folgt dem Postulat der maximalen Übersichtlichkeit. Dass die Betreiber technische Möglichkeiten der Energieoptimierung nutzen, ist selbstverständlich. Beispielsweise wird die Abwärme der Kühlanlagen für die Erwärmung von Wasser und für die Beheizung des Supermarktes genutzt.  

Das E-Center Frauen in Itzehoe stellt sich mit dieser Konzeption als ein attraktives und zeitgemäßes Supermarktkonzept dar, das den heutigen Ansprüchen an einen modernen, verbraucherorientierten Edeka-Markt gerecht wird. Auch die Investitionskosten konnten laut Hansjürgen Kempe von der Edeka Handelsgesellschaft Nord in einem „nachvollziehbaren Rahmen“ gehalten werden.

Fotos (7): Jörg Brockstedt

E-CENTER FRAUEN

Adresse: Rotenbrook 4, 25524 Itzehoe

Eröffnung: 24.04.2012

Verkaufsfläche: 3.200 qm

Mitarbeiter: 80

Kassenplätze: 7

Anzahl Artikel: 35.000

Einrichtungskosten: ca. 700.000 EUR

Ladenbau: Linde

Kühleinrichtungen: Koxka

Kassentische: Potrafke

Beleuchtung: Bäro

Kundennutzen entscheidet

Edeka-Kaufmann Dierk Frauen zum Thema technische Innovationen im Supermarkt.

Herr Frauen, in der Obst- und Gemüseabteilung Ihres neuen Marktes kommen elektronische Preisschilder zum Einsatz, in allen anderen Bereichen setzen sie auf die herkömmliche Preisauszeichnung. Warum?

Die elektronische Preisauszeichnung bietet gerade bei der Größe unseres Obst- und Gemüsesortiments mit häufig wechselnden Preisen eine rationelle Lösung, zumal diese Anwendung zentral gesteuert werden kann. Entscheidend war für uns aber die sehr gute Lesbarkeit der Preisinformation für die Kunden. Diese ist bei den elektrischen Preisetiketten für das Trockensortiment meines Erachtens nur eingeschränkt gegeben, vor allem dann, wenn sich diese Schilder an den unteren Regalböden befinden.

Haben Sie auch einmal über die Installation von Selfcheckouts nachgedacht, die aus Kundensicht den Vorteil der schnelleren Abwicklung bieten können?

Für kleinere Einkäufe machen Selfcheckouts durchaus Sinn. Wir hatten tatsächlich geplant, 4 Selbstzahlerkassen im E-Center Itzehoe zu installieren, uns dann aber doch für eine weitere konventionelle Bedienkasse entschieden. Unsere Kunden honorieren es auch, dass wir sie hier persönlich bedienen.

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