Webshop im realen Store | stores+shops

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Eine Couch und ein Beistelltisch in der grünen Firmenfarbe dienen als Hingucker und Rückzugsort. (Foto: Mister Spex)

Webshop im realen Store

Vor wenigen Tagen hat Mister Spex, Online-Optiker mit Sitz in Berlin, im Shopping-Center Centro in Oberhausen sein drittes stationäres Ladengeschäft eröffnet. Der rund 80 Quadratmeter große Store ist der erste außerhalb von Berlin.

Im ersten Obergeschoss des Centro Oberhausen können Kunden seit kurzem im Mister Spex Store aus einem kuratierten Sortiment von rund 800 Brillen- und Sonnenbrillen auswählen. Ebenso besteht die Möglichkeit gemeinsam mit dem Team ausgebildeter Optiker per Tablet oder Laptop auf das etwa 7.000 Brillenmodelle umfassenden Online-Sortiment zurückzugreifen. Auch im Angebot sind Optiker-Serviceleistungen vom Sehtest bis zur Kontaktlinsen- und Brillenanpassung.

Wie bereits der Store im Berliner Shopping-Center Alexa ist die Verkaufsfläche von klaren Strukturen und einer offenen, an die Online-Nutzerführung des Webshops orientierten Raumführung geprägt. Helles Eichenholz in Verbindung mit matten Weiß- und Grautönen sowie Akzenten in Anthrazit und Grün unterstreicht nicht nur  die offene Raumführung, sondern spiegelt auch das Design des Online-Shops wider. Mister Spex inszeniert den eigenen Webshop jedoch nicht nur durch Materialität und Farbgebung, sondern zeigt im gesamten Verkaufsraum wie Online- und Offline-Store miteinander verzahnt werden können. 

Online-Shop am POS

Die Brillen- und Sonnenbrillenmodelle werden, ähnlich wie bei einem Suchfilter im Webshop, zunächst nach „Damenmodellen“ und „Herrenmodellen“ sowie „Luxusmarken“, dann nach Form sowie Größe und Marke sortiert in sanft hinterleuchteten Regalen präsentiert. Auf einem Tableau aus Holz können Kunden ihren „Warenkorb“ mit gewünschten Modellen befüllen und zur Beratung mitnehmen. Ein Highlight im Store sind Produktkarten, die neben den Modellen in kleinen Nischen platziert werden. Auf diesen findet der Kunde den Preis sowie weitere Informationen zum Modell. Die Akzentfarben Grün, Grau und Schwarz unterscheiden die Modelle zudem nach Eigenmarke, Marke und Luxusmarke. Die Karten können mit nach Hause genommen werden und so als zusätzliche Hilfe bei der Kaufentscheidung dienen. Digitale Screens informieren zudem über Angebote und Modelle.

Im Mittelpunkt des Stores steht ein großer Eichenholztisch für  Beratungsgespräche. Eine Besonderheit besteht im Vergleich zum klassischen Optiker-Geschäft darin, dass der Kunde neben dem Berater und nicht ihm gegenüber sitzt. Der Kunde kann den gesamten Prozess auf dem Laptop beobachten. So soll eine moderne und lockere Atmosphäre geschaffen werden, aber auch der Beratungs- und Bestellprozess nachvollziehbar sein. Dieser unterscheidet sich, bis auf das haptische Erlebnis, nicht vom Webshop und schafft so einen Wiedererkennungswert, wenn der Kunde die Online-Seite des Händlers besucht. Für die Store-Konzeption zeichnet das Berliner Architekturbüro Dan Pearlman verantwortlich, das strategische Konzept wurde in Zusammenarbeit mit der Gruppe Nymphenburg Consult AG  entwickelt.

Bewusste Standortwahl

Der Grund für die Standortwahl im Centro Oberhausen war laut Mirko Casper, Geschäftsführer von Mister Spex, die gut frequentierte Lage sowie die Nähe zu den Niederlanden. Wichtig sei, so Caspar, dass die Retail-Stores von Mister Spex grundsätzlich hochfrequentierte Lagen bespielen sollen, in denen die rund 600 Partneroptiker nicht vertreten sind.

Weitere Informationen: www.misterspex.de