Studie: Fehlerhafte Checkout-Prozesse in Europa | stores+shops

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Die Payment-Plattform Stripe hat Onlineshops auf Fehler beim Bezahlprozess getestet.
Foto: pressmaster/stock.adobe.com

Studie: Fehlerhafte Checkout-Prozesse in Europa

Die Payment-Plattform Stripe hat eine Studie zu fehlerhaften europäischen Checkout-Prozessen in Online-Shops vorgestellt. Das Ergebnis: Die Fehlerrate in Deutschland und anderen europäischen Ländern hat sich im Vergleich zur Vorjahresstudie gebessert, das Angebot verschiedener Zahlungsarten ist teilweise noch gering.

Zu den untersuchten Fehlern gehören Übersetzungsfehler, Fehler bei der Verifizierung der Kreditkarte oder fehlende Mobiloptimierung. Die meisten Fehler im Bezahlprozess stellte die Studie bei Online-Händlern in Großbritannien mit durchschnittlich 9,66 Fehlern im Checkout fest, gefolgt von Spanien (9,26) und Frankreich (8,30). In Deutschland machen über zwei Drittel (67,3 Prozent) der gut 100 reichweitenstärksten deutschen E-Commerce-Websites drei oder mehr dieser Fehler, in Schweden nur gut die Hälfte (52 Prozent). Der Wert in Deutschland hat sich gegenüber 2018 deutlich verbessert. Damals waren es über 90 Prozent.

Stripe hat gut zehn Fehler identifiziert, die den Bezahlprozess aufwändiger machen und damit zu Reibungsverlusten und einer schlechteren Conversion Rate führen. 56 Prozent der am häufigsten besuchten Websites in Italien erlauben Kunden demnach, Transaktionen mit ungültigen Kartennummern einzureichen. In Frankreich waren es 47 Prozent, in Spanien 35 Prozent. Den schlechtesten Wert erreichte Deutschland mit 57 Prozent, den besten Schweden mit 16 Prozent.

Satte 54 Prozent der getesteten deutschen Online-Shops haben es versäumt, eine numerische Tastatur für die Zahleneingabe bei reiner Zahleneingabe – z. B. bei Eingabe der Kreditkartennummer auf Mobiltelefonen – zur Verfügung zu stellen. In Großbritannien lag der Wert bei 18 Prozent der E-Commerce-Shops.

Zahlungsmethoden nicht ausgeschöpft

In einigen europäischen Ländern wurden bei der Analyse weitere Zahlungsmethoden getestet. Dabei war auffällig, dass in allen Ländern kaum Methoden angeboten werden, die in einzelnen anderen Ländern sehr beliebt sind, z. B. iDeal, P24 oder Eps-Überweisung. Zahlungsarten wie Apple Pay oder Google Pay werden hierzulande und in Schweden online so gut wie gar nicht angeboten. 94 Prozent der Händler in Spanien bieten die Zahlungsmethoden nicht an. Auch in Frankreich (88 Prozent), Italien (84 Prozent) und Großbritannien (82 Prozent) werden diese Mobile Wallets bisher kaum angeboten.

Methodik

Bei der Durchführung der Analyse für diese Studie wählte Stripe die Top-50-E-Commerce-Websites in Großbritannien, Frankreich, Italien, den Niederlanden und Spanien sowie die Top-100-Websites mit Bezahloption in Schweden und Deutschland aus, basierend auf der Alexa-Rangliste für das jeweilige Land. Pornografische oder Websites mit Online-Glücksspielen wurden nicht in die Analyse einbezogen.

Nach der Auswahl der relevanten Websites wurde jede einzelne auf vordefinierte Fehler getestet, indem ein Produkt in den Einkaufswagen gelegt und der Bezahlprozess gestartet wurde, um einen Online-Kauf zu simulieren. Die Checkouts wurden auf insgesamt 11 Fehler bzw. 12 Fehler in Deutschland und Schweden bezüglich der Gestaltung der Bezahlprozesse und der Optimierung für mobile Endgeräte getestet.

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