Kartenzahlung an Ladesäulen: Chancen für Händler | stores+shops

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Ab Juli 2023 soll an Ladesäulen flächendeckende Bezahlung mit Debit- und Kreditkarten möglich sein.
Foto: CCV

Kartenzahlung an Ladesäulen: Chancen für Händler

Die Anzahl der E-Autos steigt rasant: Auf den deutschen Straßen sind laut Statista derzeit rund 620.000 Elektroautos unterwegs. Nach der neuen Verordnung für die hierzulande mehr als 52.000 Ladesäulen müssen Betreiber ab Juli nächsten Jahres auch Kartenzahlung akzeptieren. Was kommt nun auf Händler zu, die Ladepunkte anbieten?

Für die kommenden Jahre ist in ganz Deutschland der Aufbau eines Netzes von E-Schnellladestationen geplant. Der Handel stellt bereits mehr als zehn Prozent der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität in Deutschland, im Verlauf des vergangenen Jahres sollte sich die Zahl der Stationen nach einer Studie des EHI von 2021 auf knapp 3.000 erhöhen. Unter anderem weil die Sorge vor mangelnder Reichweite bei der Fahrt mit dem Elektrofahrzeug bisher als eines der Haupthindernisse für die Akzeptanz gilt, spielt Zahlungssicherheit eine große Rolle beim Ausbau der E-Mobility.

Akzeptanz von Debit- und Kreditkarten

Gemäß dem ersten Schritt der neuen Ladesäulenverordung, die der Bundesrat letztes Jahr verabschiedet hat, bieten Ladestationen derzeit nur die Möglichkeit, bar oder innerhalb eines geschlossenen Systems per anbietergebundener App zu bezahlen. Das kann aber Touristen oder andere ausländische Nutzer ausschließen. Ähnlich geht es einmaligen, spontanen Nutzern aus dem Inland.

Ab 1. Juli 2023 sollen Kund:innen jedoch an allen Ladepunkten oder in unmittelbarer räumlicher Nähe mit gängigen Debit- und Kreditkarten zahlen können. Vorher errichtete Automaten müssen nicht nachgerüstet werden. Die Erweiterung der Bezahlmöglichkeiten bietet neben den Herausforderungen, die auf die Inhaber der Stationen zukommen, auch Chancen – vor allem im Hinblick auf mehr Kundenzufriedenheit und -loyalität mit dem jeweiligen Unternehmen.

Umsatzplus durch erweiterten Kundenkreis

Wenn Kund:innen mit der von ihnen bevorzugten Methode bezahlen können, ist anzunehmen, dass sie häufiger an bekannten Ladepunkten im Handel tanken und dabei auch mehr ausgeben. Offene Checkout-Möglichkeiten erlauben es den Betreibern, Zahlungen von einer größeren Bandbreite von Nutzer:innen anzunehmen, was letztlich auch mehr Umsatz bedeuten kann.

Android-basierte Terminals können neben Kartenzahlung auch Marketing- und Service-Funktionen bieten.

Android-basierte Terminals können neben Kartenzahlung auch Marketing- und Service-Funktionen bieten.
Foto: CCV

Kontaktloses Bezahlen per Karte in Kombination mit Aussagen zur aktuellen Belegungssituation der Ladesäulen sowie konkreten Nutzungsinformationen bietet Betreibern neue Möglichkeiten für die Auswertung intelligenter Daten: Sie können mehr über das Kundenverhalten erfahren und dadurch ihr Geschäft zu ihrem eigenen Nutzen und dem ihrer Kundschaft optimieren.

Vielseitige Payment-Tools

Bei der Umsetzung der neuen Verordnung können Handelsunternehmen, die ihrer Kundschaft E-Mobility-Stationen anbieten, Paymentlösungen wie die des Anbieters CCV nutzen. Android-basierte Terminals wie das IM30, die kontaktlos und mit PIN-Eingabe funktionieren, können neben der Akzeptanz von Debit- und Kreditkarten Anwendungen wie Loyalty-Funktionen und Marketing sowie Service und Support unterstützen.

Gastautor Frank Edunjobi ist Teamlead Project Engineering bei CCV Deutschland GmbH.

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