Fingerprint-Identifikation: Den Finger hat man immer dabei | stores+shops

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Globus nutzt für Zutrittskontrolle und Zeiterfassung die Fingerprint-Identifikation.
Foto: Dormakaba

Fingerprint-Identifikation: Den Finger hat man immer dabei

Die Globus SB-Warenhaus Holding hat auf biometrische Identifikation für Zutrittskontrolle und Zeiterfassung umgestellt: Die Mitarbeiter legitimieren sich durch Fingerabdruck. Zunächst wurden „sensible Bereiche“ im Markt umgestellt.

Die Globus SB-Warenhaus Holding stellt die Zutrittskontrolle und die Zeiterfassung in ihren Filialen auf biometrische Erfassung mit Fingerprint um. 360 von 600 Terminals arbeiten inzwischen mit der biometrischen Technologie. „Wir wollten unsere Magnetkartenleser durch eine zukunftsweisende Technologie ersetzen, die noch mehr Sicherheit bietet und wenig Folgekosten mit sich bringt. Die Biometrie stellt eine eindeutige Identifikation sicher – den Finger hat man immer dabei. Er kann nicht wie ein Ausweis, beispielsweise eine Chip-Karte, daheim vergessen werden“, nennt Silke Schönecker, Revisorin bei Globus, die aus ihrer Sicht entscheidenden Vorteile. Als Beispiel nennt sie, dass mit der neuen Technologie nachträgliche Zeitkorrekturen minimiert werden konnten.

Für sensible Bereiche

Zu den Bereichen, die in Globus-Filialen als besonders sensibel gelten und mit der neuen biometrischen Zutrittskontrolle gesichert sind, gehören der Geldbearbeitungsbereich sowiedie Metzgerei und die Bäckerei, wo besondere Hygieneanforderungen erfüllt sein müssen. Auch der Zutritt zu den Personaleingängen wird per Fingerabdruck geregelt.

Globus arbeitet dabei mit dem Technologie-Partner Dormakaba zusammen. „Wir hatten mit Dormakaba zuvor schon eine Zutrittslösung mit Magnetkarte installiert. Da lag es nahe, nun zusammen auf das neue System umzustellen“, sagt Schönecker. Die Vorgaben für Dormakaba waren Ausfallsicherheit, Stabilität, minimale Folgekosten, eindeutige Identifikation und Investitionssicherheit.

Einzigartiges Erkennungsmuster

Das Prinzip der biometrischen Zutrittskontrolle und Zeiterfassung: Die biometrische Leseeinheit erstellt anhand spezifischer Merkmale der Fingerkuppe ein einzigartiges Erkennungsmuster. Dabei handelt es sich um eine mathematische Beschreibung von Positionsdaten, die Endpunkte von Fingerlinien oder Verzweigungen markieren. Fingerprints können aufgeteilt werden in größere Papillarlinien wie Wirbel, Schleifen und Bögen. Einzigartige Merkmale werden als Minutien bezeichnet. Diese Minutien erlauben es, ein Individuum eindeutig zu identifizieren. Es wird also kein kompletter Fingerabdruck im System gespeichert.

Zu der Akzeptanz des neuen biometrischen Systems sagt Silke Schönecker: „Die biometrische Zeiterfassung und Zutrittskontrolle wurde schnell akzeptiert. Wir haben die alten Zeiterfassungs- und Zutrittsterminals nach und nach durch die biometrischen Geräte ersetzt. Neue Märkte wurden schon komplett mit der neuen Technik ausgestattet. Stand heute haben wir von ca. 600 Terminals 360 mit Biometrie“, so Schönecker. Die biometrische Identifikation sieht sie als ein mittlerweile bezahlbares und alltagstaugliches Arbeitsmittel, das auch Kosten reduzieren kann.

ÜBER GLOBUS

Das 1828 gegründete Unternehmen Globus gehört zu den wenigen großen konzernunabhängigen Familienunternehmen im deutschen Einzelhandel und betreibt 46 SB-Warenhäuser, 91 Baumärkte, ein „Fridel Markt & Restaurant“ und 6 Elektrofachmärkte in Deutschland. International zählen zu der Holding 29 Vollsortimenter in Tschechien und Russland sowie 2 Baumärkte in Luxemburg. Derzeit beschäftigt das Unternehmen rd. 18.500 Mitarbeiter. Rd. 9.000 Globus-Mitarbeiter sind als stille Gesellschafter am Unternehmen beteiligt. Der Umsatz lag zuletzt bei rd. 7,5 Mrd. Euro.

ÜBER DORMAKABA

Dormakaba ist das Ergebnis einer Fusion aus dem Jahre 2015 zwischen den Marken Dorma und Kaba als Spezialisten für Zutrittslösungen. Dormakaba bietet seinen Kunden und Partnern Komplettlösungen rund um sicheren und smarten Zutritt zu Gebäuden und Räumen. Neben Kunden aus dem Handel bedient das Unternehmen die Sparten Industrie, Hotels, Sportstätten, Flughäfen und Krankenhäuser. Beschäftigt werden rd. 16.000 Mitarbeiter in rd. 130 Ländern. In Deutschland ist die Firmenzentrale in Ennepetal (NRW).