Von Zero-Trust bis 5G: Die Trends der Sicherheitsbranche für 2022 | stores+shops

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Videoaufnahmen sollten zur Authentifizierung eine digitale Signatur aufweisen.
Foto: Maksim Kabakou - stock.adobe.com

Von Zero-Trust bis 5G: Die Trends der Sicherheitsbranche für 2022

Cyberkriminalität ist eine der großen Herausforderungen für Unternehmen weltweit. Für Händler wird die Problematik immer wichtiger, auch im Bereich Videosicherheit. Der schwedische Anbieter für Sicherheitslösungen Axis hat sechs technologische Trends für die Zukunft identifiziert, mit denen sich Attacken, Hacks oder Fälschungen vorbeugen lassen.

1. Vernetzung in hybriden Umgebungen

Nachdem sich schon in den vergangenen Jahren zunehmend die gemeinsame Nutzung von Cloud-, On-Premise-Server- und Edge-Technologien durchgesetzt hat, wurde zuletzt immer deutlicher, dass die Frage der Netzwerkarchitektur für jeden Anwender individuell ist. Sowohl interne Ressourcen und Richtlinien als auch externe Faktoren wie lokale und internationale Vorschriften müssen im Setup eines Video-Netzwerks berücksichtigt werden. Da „vernetzte“ Lösungen inzwischen zum Standard geworden sind, lautet die Prognose, dass auch die meisten Videosicherheitslösungen letztendlich hybride Lösungen sein werden.

2. Cybersicherheit im Zero-Trust-Netzwerk

Statt Perimetersicherheit durch Firewall & Co. gelten Zero-Trust-Netzwerke als neuer Standardsicherheitsansatz für Unternehmen. Durch flexible Arbeitsmodelle wie Home- oder Mobile-Office sind mehr Laptops und Smartphones über das öffentliche Internet verbunden als je zuvor. In einem Zero-Trust-Modell können die Sicherheitsprofile aller Geräte, die eine Verbindung zum Netzwerk herstellen wollen, individuell geprüft und bewertet werden. Der Zugang zu den Anwendungen ist auf das Notwendige beschränkt. Das hat auch Auswirkungen auf die Videosicherheit: Signierte Firmware, Software-Updates, sicheres Booten, verschlüsselte Daten und sichere digitale Identitäten werden zu elementaren Faktoren.

In der Videosicherheit KI sollte ethisch korrekt eingesetzt werden.

In der Videosicherheit KI sollte ethisch korrekt eingesetzt werden.
Foto: viappy - Fotolia

3. Videomaterial authentifizieren

Die Echtheit von Videomaterial wird aufgrund von immer raffinierteren Manipulationen und Deep-Fake-Fälschungen zunehmend infrage gestellt. Ein Videostream benötigt daher zum Aufnahmezeitpunkt eine digitale Signatur. Nur so kann der Nachweis erbracht werden, dass das Video von einer bestimmten Kamera aufgenommen und seitdem nicht verändert wurde. Denkbar wäre es, eine Standardisierungsvorgabe zur Authentifizierung von Videomaterial anzustreben.

4. Ethisch korrekter Einsatz von KI

Die Verwendung von KI- und Deep-Learning-basierten Diensten ist längst Teil unseres Alltags. Die Integration von KI in die grundlegendsten Ebenen der Technologie, das sogenannte System-on-Chip (SoC), soll auch die Videosicherheitsleistung verbessern – von der Kamerakonfiguration über die Bildqualität bis hin zur Analyse. Durch die vielen Möglichkeiten, die dieser Einsatz bietet, kann es in Zukunft immer wichtiger werden, dass die ethisch korrekte Anwendung von Künstlicher Intelligenz durch Gesetzgebungen auf regionaler und internationaler Ebene sichergestellt wird.

5. Unabhängigkeit von Lieferketten

Die weltweite Verknappung von Halbleitern durch die Coronapandemie stellt viele Sektoren, von der Consumer-Technologie bis zur Automobilherstellung, weiterhin vor eine große Herausforderung. Viele Unternehmen haben sich deshalb zum Ziel gesetzt, ihre eigenen Halbleiter bzw. System-on-Chips (SoC) zu entwickeln.

6. Vorteile von 5G

Großes Potenzial für Videosicherheitslösungen an Kundenstandorten wird in privaten 5G-Netzwerken gesehen. Der neue Mobilfunkstandard kann es Unternehmen ermöglichen, IoT-Geräte in größerem Umfang zu vernetzen und die Entscheidungsfindung durch Datenaggregation und -analyse in Echtzeit zu verbessern. Auch für die Cybersicherheit könnte 5G große Vorteile bieten, vor allem in Hinblick auf die Sicherheit der einzelnen Komponenten in einem Netzwerk. Besonders Unternehmensnetze könnten vom 5G-Standard profitieren, da er neue Szenarien wie z. B. mobile Anwendungen und großflächige Installationen erlaubt.

Über Axis Communications

Axis bietet Produkte und Dienstleistungen für die Videosicherheit und -analyse und Zutrittskontrolle sowie Intercoms und Audiosysteme an. Das 1984 gegründete schwedische Unternehmen beschäftigt mehr als 3.800 Mitarbeiter in über 50 Ländern.

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