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Pedal Assisted Transporter (PAT) von Ono, ein Fahrzeug für emissionsfreie Lieferungen in Stadtzentren
Foto: Ono

Green Shipment

Das Thema Klimaschutz ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Auch in puncto Verkehrsreduzierung bzw. Versandlogistik und im Bereich Verpackungstechnologien sind umweltfreundliche Lösungen gefragt.

Steigende Sendungsvolumina in der KEP-Branche und besonders die letzte Meile in dicht besiedelten Gebieten stellen Händler vor Herausforderungen in der Versandlogistik. Auch das Thema Umwelt darf hier nicht außer Acht gelassen werden. Eine Umfrage des Branchenverbands Bitkom ergab, dass sich 46 Prozent der rund 500 befragten Online- und stationären Händler im Groß- und Einzelhandel über verstopfte Straßen durch zunehmenden Lieferverkehr beklagen und 48 Prozent die steigenden Transport- und Logistikkosten als schwere finanzielle Belastung empfinden.

Die Auswirkungen des Güterverkehrs durch den Einsatz großer konventioneller Fahrzeuge, die reich an Schadstoffen sind und Staus verursachen, haben einen Effekt, der über die Lieferung hinausgeht.

Große Pakete mit Folgen für die Logistik

Elektro-Lastenräder stellen einen Lösungsansatz zu mehr Nachhaltigkeit dar

Elektro-Lastenräder stellen einen Lösungsansatz zu mehr Nachhaltigkeit dar
Foto: Ono

Nachhaltigkeit als Kriterium für Kaufentscheidungen gewinnt bei der Kundschaft zunehmend an Bedeutung. Unternehmen sollen diesen Anforderungen gerecht werden, stehen aber auch unter dem Handlungszwang durch politische Klimaziele und die Optimierung ihrer eigenen logistischen Prozesse. So sind Verpackungen im E-Commerce nicht unbedingt an die Größe des zu versendenden Artikels ausgerichtet, sondern orientieren sich an Kriterien zur Bildung einer logistischen Einheit, wie z. B. Stapelbarkeit, Verpackungssicherheit oder Automatisierung von Transport- und Umschlagprozessen. Nicht ressourcenschonend eingesetzte Verpackungsmaterialien wie Kartonagen, Plastikfolien oder Füllmaterial können die Ökonomie und Ökologie belasten.

Die Größe der Sendungen, einschließlich ihrer Verpackung, beeinflusst die Ladekapazität der Lieferfahrzeuge. Reduziert sich das Leervolumen, können Volumenkapazitäten in den Fahrzeugen gesteigert werden und so Materialkosten eingespart und die Anzahl der Transporte reduziert werden. Das durch den E-Commerce verursachte Verkehrschaos führt zur Luftverschmutzung in den Innenstädten. Eine Alternative bieten Microdepots, kleinere Zwischenlager, in denen Sendungen deponiert und durch beispielsweise Lastenräder im kleinen Umkreis zugestellt werden.

Smart verpacken

Auch neue Verpackungstechnologien stellen einen Lösungsansatz dar. So hat beispielsweise das Start-up Living Packets mit „The Box” eine recyclebare Transportverpackung entwickelt. Die Box soll bis zu 1.000 Transporte überstehen und zum Großteil recyclebar sein.

Weil das Online-Shopping zunehmen wird, sollten Geschäfte die Menschen vermehrt über ihre Umweltbilanz informieren. Unternehmen sollten einen Blick auf ihre eigenen Prozesse werfen und versuchen, die Umwelt durch nachhaltige Materialien und einem nachhaltigen Verpackungsansatz zu schützen.

Der Autor ist Geschäftsführer von Ono.

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