Trans-o-flex nimmt Abschied von Holzpaletten | stores+shops

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Trans-o-flex ersetzt Holzpaletten durch Kunststoffpaletten
Foto: Trans-o-flex

Trans-o-flex nimmt Abschied von Holzpaletten

Nach einer zweijährigen Testphase setzt der Expressdienst Trans-o-flex im nationalen Fernverkehr statt auf Holzpaletten vollständig auf Hygiene-Paletten aus Kunststoff, da diese leichter, stabiler und sauberer sind.

Das Unternehmen kaufte rund 30.000 dieser H1-Paletten genannten Ladungsträger. Da sie deutlich länger halten und rund 200 kg weniger Transportgewicht pro Sattelzug verursachen, sollen sie nachhaltiger als die gebräuchlichen Holzpaletten sein.

Die bisherigen Paletten aus Holz sollen bei Trans-o-flex im Durchschnitt acht Umläufe ausgehalten haben, bevor sie so beschädigt waren, dass sie ausgetauscht werden mussten. Die neue H1-Palette, deren Maße identisch sind, hat das Unternehmen zwei Jahre im Fernverkehr zwischen Hannover und Hamburg getestet. Von den 30 im täglichen Transport zwischen den Niederlassungen eingesetzten Paletten wurden während des gesamten Tests nur zwei leicht beschädigt.

Auch für den Transport hochwertiger und sensibler Güter bringt die Kunststoff-Palette Vorteile, da diese leichter sauber gehalten werden kann, was vor allem für den Transport pharmazeutischer Güter wichtig und vorgeschrieben ist.

Veränderte Prozesse erforderlich

Mit der Umstellung auf die neuen H1-Paletten wurden auch interne Abläufe verändert und optimiert. Mischpaletten, die von einem Kunden kommen, werden zwar wie bisher in der Niederlassung abgepackt, die leeren Holzpaletten werden aber nicht weiter genutzt, sondern gesammelt und im Regelfall bei der nächsten Abholung wieder zum Kunden gebracht. Für den Linientransport ins ausliefernde Haus werden die Pakete auf die Ladungsträger aus Kunststoff gepackt. Dabei steigt auch die Transparenz in der Sendungsverfolgung, denn jede Palette enthält einen individuellen QR-Code. Alle Pakete werden per Scann ebenfalls einer Palette zugeordnet und die Palette beim Verladen dem jeweiligen Auflieger. So ist nachvollziehbar, auf welchem Lkw sich ein bestimmtes Paket befindet.

Für das Jahr 2020 hat der Palettenhersteller den Auftrag erhalten, einen passenden Aufsteckrahmen zu entwickeln. Angedacht ist ein Rahmen, der die Palette von drei Seiten umschließt. Damit kann jede Palette optimal beladen werden, weil die Fläche voll ausgenutzt werden kann. Der Rahmen soll außerdem an der offenen Seite mit einem Gurt zusammengezogen werden können, sodass der gesamte Aufbau stabil ist, ohne dass die Paletten foliert werden müssen.

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